Stiefenhofen

25 Kandidaten wollen die Ortspolitik mitgestalten

Christoph Kirchmann

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Bild: Anja Worschech

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Gemeinderatswahl Markus Mohr führt die Liste an. Insgesamt haben sich vier Frauen aufstellen lassen
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Von wor
24.10.2019 | Stand: 16:27 Uhr

17 Kandidaten für die Einheitsliste „Zukunft Stiefenhofen“ sind am Abend der Nominierungsversammlung schon festgestanden. Insgesamt 24 zu finden, war das erklärte Ziel von Bürgermeister Anton Wolf. Damit bekommen die Wähler bei den Kommunalwahlen 2020 doppelt so viel Wahlmöglichkeiten wie es Plätze im Gemeinderat gibt. Am Ende des Abends fanden sich sogar 25 Kandidaten, die als Gemeinderäte zur Verfügung stehen.

Diese sind vom Altersspektrum bunt gemischt. Die SAP-Finanz-Managerin Sabrina Fink ist mit 25 Jahren die jüngste Kandidatin und will damit die „junge Stimme der Gemeinde“ sein. Der Bauingenieur Gebhard Fink mit 59 Jahren ist der älteste Kandidat. Er sitzt bereits seit 1990 im Gremium. Insgesamt sind unter den Kandidaten vier Frauen. Der bisherige Gemeinderat hat sich bis auf Maria Rasch-Nuschele und Georg King komplett wiederaufstellen lassen. Die beiden wollen den Jüngeren den Vortritt lassen.

An die Spitze der Einheitsliste für Stiefenhofen hat es der Zimmerermeister Markus Mohr geschafft. Er bekam bei der Nominierungsversammlung 402 Stimmen. Er sitzt bereits seit 2008 im Gemeinderat. Der Softwareentwickler Michael Lauer fiel mit 32 Stimmen auf den letzten Platz und ist damit Ersatzkandidat. Durch seine Bürgermeisterkandidatur ist Christoph Fleschhut auf der Liste für die Gemeinderäte weit nach vorne gerutscht. Er belegt mit 318 Stimmen Platz vier. Damit kann er stark auf einen Platz im Gemeinderat hoffen. Er betonte, dass er den Ort weiter voranbringen und mitgestalten wolle. Auch die Stiefenhofenerin Anita Rasch betonte, dass es ihr ein großes Anliegen sei, „die Prozesse im Ort“ mitzugestalten. Dafür brauche es viele „gute und mutige Entscheidungen“ und „Frauenpower“. Das ist auch der 26-jährigen Verwaltungsfachangestellten Sarah Grath ein Anliegen. „Auch Frauen sollen eine Stimme im Gemeinderat haben“, sagte sie bei ihrer Kurzvorstellung.

Der 30-jährige Zimmerer Johannes Prinz erklärte seine Motivation zu kandidieren mit den Worten: Er wolle, dass seine Kinder in einem „schönen Stiefenhofen“ aufwachsen. Landschaftsgärtner Ottmar Hübner will seine Stärken als Planer und strategischer Denker in den Gemeinderat einbringen. Auch Dr. Norbert Hauber, Bruder von Bürgermeisterkandidat Christian Hauber, ließ sich aufstellen. Sein Grund: „Man kann nicht hinter den Kulissen meckern, sondern sollte machen.“

Bürgermeister Anton Wolf dankte dem bisherigen Gemeinderat für seine Arbeit und freute sich, dass er hinter jedes Projekt einen „Haken setzen“ könne. Wolf tritt nach 30 Jahren als Bürgermeister nicht mehr an. Sein Sohn Philip hat sich als Gemeinderat aufstellen lassen.

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