Kundgebung der AfD

AfD veranstaltet Demo in Lindenberg gegen den Corona-Lockdown

Die AfD veranstaltet eine Demo gegen den Corona-Lockdown in Lindenberg.

Die AfD veranstaltet eine Demo gegen den Corona-Lockdown in Lindenberg.

Bild: Markus Scholz, dpa (Symbolbild)

Die AfD veranstaltet eine Demo gegen den Corona-Lockdown in Lindenberg.

Bild: Markus Scholz, dpa (Symbolbild)

Die AfD hat eine Kundgebung für 25. Februar auf dem Stadtplatz in Lindenberg angekündigt. Wie viele Teilnehmer die Partei beim Landratsamt angemeldet hat.
25.02.2021 | Stand: 05:57 Uhr

Die AfD plant am heutigen Donnerstag (25. Februar) eine Kundgebung „Gegen Corona-Lockdown ohne Verstand“ auf dem Stadtplatz in Lindenberg. Das haben die beiden AfD-Kreisräte Rainer Rothfuß (Vorsitzender Ortsverein Lindau) und Matthias Roder (Vorsitzender Ortsverein Lindenberg-Westallgäu) am Mittwochvormittag der Redaktion schriftlich mitgeteilt. Beginn ist um 17.30 Uhr. Die AfD plant einen Livestream auf Facebook.

Landratsamt Lindau bestätigt Anmeldung der Kundgebung

Das Landratsamt Lindau hat auf Nachfrage bestätigt, dass die Veranstaltung bei den Behörden ordnungsgemäß – sprich mindestens 48 Stunden vorher – angemeldet worden ist. Dabei rechnet die AfD aber offenbar nicht mit vielen Unterstützern: „Der Veranstalter geht von einem Teilnehmerkreis von 20 Personen aus“, teilt Angela Wolf vom Landratsamt mit.

Maskenpflicht für Teilnehmer bei Demo in Lindenberg

Eine solche Versammlung ist trotz der aktuellen Corona-Einschränkungen erlaubt. Allerdings ist sie durch die Infektionsschutzverordnung an Auflagen geknüpft: Für die Teilnehmer gelten eine Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten muss vermieden werden. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind nur Redner am Mikro sowie der Versammlungsleiter, wenn er Durchsagen macht. Es herrscht zudem Alkoholverbot.

Bündnis "Keine Stimme für Rassismus" plant Gegendemo

Obwohl sie den Termin erst kurzfristig öffentlich gemacht hat, muss die AfD mit Gegenwind rechnen: Die Kampagne „Keine Stimme für Rassismus“ hat eine Gegenkundgebung ab 17 Uhr auf dem Stadtplatz angekündigt – und zwar als Eilversammlung. Eine solche kann auch noch weniger als 48 Stunden vorher angemeldet werden kann.

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