SV Neuravensburg – FC Scheidegg 4:2 (2:1).

Ausrufezeichen im Abstiegskampf

Kreisliga A Heimenkirch II und Wohmbrechts gewinnen zuhause durch späte Tore. Scheidegg verliert und muss nach hinten schauen

Von sen
05.05.2019 | Stand: 17:10 Uhr

Tore: 0:1 Oliver Knapp (8.), 1:1 Stefan Wolf (12.), 2:1 Jonas Schmuck (48.), 2:2 Oliver Knapp (71.), 3:2 Dieter Limberger (81.). Gelb-rote Karte: Benjamin Knapp (Röthenbach) wegen Meckerns (90.+5). Der TSV Heimenkirch II fuhr seinen dritten Heimerfolg in der laufenden Spielzeit ein. Heimenkirchs Trainer Matthias Ferber sprach von einem „verdienten Arbeitssieg“, den seine Mannschaft mit einer überragenden kämpferischen Leistung festgehalten habe: „Es war ein typisches Derby – kampfbetont, in den zweiten 45 Minuten extrem hektisch und jede Mannschaft hatte den unbedingten Willen, zu gewinnen.“ Allerdings bemerkte der Heimenkircher Coach trotz der absolut zufriedenstellenden Mannschaftsleistung ein Haar in der Suppe: „Wir brauchen derzeit einfach zuviele Chancen, um unsere Tore zu machen. Auch gegen den TSV Röthenbach hätten wir den Sack deutlich früher zumachen können. Insgesamt gesehen ist der Sieg auf jeden Fall ein Verdienst aller Mannschaftsteile.“

Tore: 1:0 Daniel Deinhart (2.), 1:1 Raphael Mayer (49.), 2:1 Michael Geser (85.), 3:1 Florian Biggel (90.). Zwei wichtige Punkte Richtung Klassenerhalt fuhr der TSV Wohmbrechts ein. Beim 1:0 bekam Daniel Deinhart den Ball in die Gasse gespielt und brauchte nach einer Körpertäuschung nur noch einzunetzen (2.). Den Ausgleich machte Raphael Mayer nach einem Freistoß von Thomas Güttinger auf den langen Pfosten (49.). Den Siegtreffer machte Michael Geser fünf Minuten vor dem Abpfiff und zur Sicherheit legte Florian Biggel mit einem Schuss vom Sechzehner das 3:1 nach (90.).

Tore: 0:1 Nico Haag (4.), 1:1 Levin Leonhardt (10.), 2:1 Levin Leonhardt (36.), 2:2 Nico Endl (55.), 3:2 Levin Leonhardt (74.), 4:2 Alexander Meier (80.). Gelb-rote Karte: Alexander Wetzel (FCS) wegen Foulspiels (76.). Laut Alexander Hartmann, dem Trainer der Gastgeber, hätte seine Mannschaft bereits zur Halbzeit deutlicher als mit 2:1 in Führung liegen müssen: „Wir haben den FC Scheidegg nur durch unsere Einladungen im Spiel gehalten. Letztlich war dann noch die Qualität unserer Ersatzbank ausschlaggebend für den verdienten Erfolg.“