Unfall am Dienstagnachmittag

Firmenwagen überschlägt sich auf A96: Fahrer telefonierte offenbar zum Unfallzeitpunkt

Dieser Transporter hat sich auf der A96 überschlagen. Laut Polizei telefonierte der Fahrer zum Unfallzeitpunkt mit seinem Handy

Dieser Transporter hat sich auf der A96 überschlagen. Laut Polizei telefonierte der Fahrer zum Unfallzeitpunkt mit seinem Handy

Bild: Christian Flemming

Dieser Transporter hat sich auf der A96 überschlagen. Laut Polizei telefonierte der Fahrer zum Unfallzeitpunkt mit seinem Handy

Bild: Christian Flemming

Ein 23-Jähriger musste nach einem Unfall auf der A96 von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden. Laut Polizei telefonierte er während der Fahrt.
17.08.2021 | Stand: 20:40 Uhr

Ein junger Mann hat sich am Dienstag mit seinem Firmenwagen auf der A96 bei Weißensberg überschlagen und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall auf Höhe Schwatzen in Fahrtrichtung München. Laut den Angaben mehrerer Augenzeugen befuhr der 23-Jährige die rechte Spur und kam immer weiter nach rechts, bis in den Grünstreifen, von der Fahrbahn ab.

Vermutlich erschrak sich der junge Mann hierdurch und lenkte stark nach links entgegen. Das Firmenfahrzeug des 23-Jährigen schaukelte sich durch das abrupte Lenkmanöver auf und überschlug sich in der Folge. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Das Fahrzeug blieb wieder auf den Rädern im Grünstreifen stehen.

Unfall auf der A96: Fahrbahn nach München für eine Stunde gesperrt

Mitglieder der Feuerwehr befreiten den 23-Jährigen aus dem Fahrzeug. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Lindau gebracht. Der Sachschaden beträgt etwa 20.000 Euro. Die Fahrbahn der A96 wurde einseitig für die Bergungs- und Räumungsarbeiten für eine Stunde gesperrt.

23-Jähriger telefonierte zum Unfallzeitpunkt wohl mit seinem Handy

Wie die Polizei mitteilte, telefonierte der Fahrer laut Anrufliste zum Unfallzeitpunkt mit seinem Mobiltelefon. Eine Freisprecheinrichtung war laut Meldung der Polizei nicht installiert. Möglicherweise war das der Grund der Ablenkung. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige aufgrund einer Verkehrsordnungswidrigkeit. An dem Einsatz waren insgesamt ca. 30 Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei beteiligt.