Lindenberg

Autofahrer können Parkgebühr in Lindenberg per Handy bezahlen

Die grünen Hinweisschilder zeigen es an: In Lindenberg ist jetzt Handyparken möglich.

Die grünen Hinweisschilder zeigen es an: In Lindenberg ist jetzt Handyparken möglich.

Bild: Benjamin Schwärzler

Die grünen Hinweisschilder zeigen es an: In Lindenberg ist jetzt Handyparken möglich.

Bild: Benjamin Schwärzler

Die Stadt Lindenberg führt als erste Kommune im Westallgäu das Handyparken ein. Wie das Parken funktioniert und welchen großen Vorteil das neue System hat.

09.08.2020 | Stand: 06:49 Uhr

Die Beschilderung an den Parkscheinautomaten in Lindenberg war bislang blau-weiß. Nun hängen dort auch grüne Hinweistafeln. Die Stadt hat das Handyparken eingeführt. Ergänzend zur gängigen Variante mit Kleingeld können Autofahrer ab sofort auch wahlweise per App bezahlen. Die Stadt arbeitet dafür mit dem schwedischen Unternehmen Parkster zusammen, dessen System unter anderem auch in Wangen, Oberstaufen und Immenstadt installiert ist.

Ein Vorteil des Systems: Über die App kann der Autofahrer seine Parkzeit bequem verlängern, ohne dass er zurück zum Auto muss. Allerdings darf die Höchstparkzeit dabei nicht überschritten werden. In Lindenberg beträgt sie zwei Stunden. 14 Parkscheinautomaten stehen im gesamten Stadtgebiet. Für die städtische Tiefgarage unter der Lindenberg-Passage gilt das Handyparken nicht.

Nutzer müssen kostenlose Parkster-App herunterladen

Wer das Angebot nutzen will, muss die kostenlose Parkster-App herunterladen, seinen Namen, seine Adresse und sein Kennzeichen eingeben. Am Ende des Monats gibt es vom Unternehmen eine Sammelrechnung per E-Mail.

Parken in Lindenberg kostet 50 Cent pro Stunde

In Lindenberg kostet eine Stunde Parken in der Regel 50 Cent. Die Parkgebühren fließen weiterhin in die Stadtkasse.

Die offizielle Inbetriebnahme des Handyparkens erfolgt am 10. August. Neben Bürgermeister Eric Ballerstedt wird auch Parkster-Geschäftsführer Patrik Lundberg für diesen Startschuss vor Ort sein. Er hatte das neue System vor einem Monat auch dem Bauausschuss des Lindenberger Stadtrates präsentiert.