Corona-Demonstration

Autokorso gegen Corona-Maßnahmen im Westallgäu - einige Anzeigen gegen Teilnehmer

Beim Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen der Politik von Leutkirch über Isny nach Wangen im Westallgäu fanden Polizei-Kontrollen statt.

Beim Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen der Politik von Leutkirch über Isny nach Wangen im Westallgäu fanden Polizei-Kontrollen statt.

Bild: Uli Deck, dpa (Symbolbild)

Beim Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen der Politik von Leutkirch über Isny nach Wangen im Westallgäu fanden Polizei-Kontrollen statt.

Bild: Uli Deck, dpa (Symbolbild)

Die Polizei im Westallgäu hat Bilanz einer Corona-Demo am Samstag gezogen. Rund 100 Fahrzeuge nahmen an einem Protest-Autokorso von Leutkirch nach Wangen teil.
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Von Allgäuer Zeitung
11.04.2021 | Stand: 11:36 Uhr

Der Autokorso im Westallgäu war bei den Behörden als Protest-Versammlung gegen die derzeitigen Auflagen in der Corona-Pandemie angemeldet worden.

Rund 100 Autos machten sich am Samstag in einem Korso auf den Weg von Leutkirch über Isny nach Wangen. Laut Polizei kam es zu keinen größeren Zwischenfällen. Dennoch brachten die Beamten einige Vorfälle zur Anzeige.

Autokorso gegen Corona-Auflagen im Westallgäu - Polizeibilanz:

  • Mehrere Teilnehmer wurden angezeigt, weil gegen sie der Verdacht bestand, dass sie ärztliche Atteste missbräuchlich verwendet hatten, um der Maskenpflicht zu entgehen.

  • Eine Teilnehmerin des Autokorsos muss laut Mitteilung mit einer Strafanzeige rechnen, weil sie eine Polizeibeamtin beleidigt hat.

  • Entgegen der Auflagen im Versammlungsbescheid fielen die Teilnehmer des Korsos laut Polizei durch Hupen auf.

An der Strecke von Leutkirch nach Wangen verzeichnete die Polizei außerdem "wenige friedliche Gegendemonstranten mit Plakaten".

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