Badespaß

Baden kostet Geld: Eintritt ins Freibad Weiler wird teurer

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eintrittspreise für das Freibad in Weiler zu erhöhen.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eintrittspreise für das Freibad in Weiler zu erhöhen.

Bild: Daniel Boscariol (Archivbild)

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eintrittspreise für das Freibad in Weiler zu erhöhen.

Bild: Daniel Boscariol (Archivbild)

Die Gemeinde Weiler-Simmerberg hat beschlossen, die Eintrittspreise für das Freibad zu erhöhen. Was das Baden künftig kostet und ab wann die neuen Preise gelten.
22.04.2021 | Stand: 06:57 Uhr

Die Marktgemeinde Weiler-Simmerberg erhöht die Eintrittspreise in das Freibad für die Saison 2022 um circa zehn Prozent. Das hat der Gemeinderat einstimmig entschieden. Gültig sind die Preise ab 15. September 2021, also nach Ende der kommenden Saison.

Das Gremium hat den Beschluss bereits jetzt gefasst, weil die ersten Gäste im Herbst und an Weihnachten Karten für das nächste Jahr kaufen, wie Hauptamtsleiterin Julia Bentz in der Sitzung erklärte. Zuletzt hatte die Gemeinde die Preise im Jahr 2019 erhöht. Damals ebenfalls um etwa zehn Prozent.

Einzelbesuch im Freibad Weiler kostet dann 3,60 Euro

Für Einzelkarten müssen Besucher ab dem Herbst 3,60 Euro (ab 16 Jahren) beziehungsweise zwei Euro berappen. Kinder unter sechs Jahren sind frei. Tageskarten für Familien kosten 8,50 Euro, Saisonkarten zwischen 25 Euro (Kinder, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte) und 85 Euro (Familie mit bis zu zwei Kindern).

Die Räte halten die neuen Preise für angemessen. Dr. Franz-Joseph Sauer sprach von einer „gerechtfertigten Erhöhung“ und verwies auf die regelmäßigen Hinweise des Landratsamtes an die Gemeinde, ihre Gebühren angesichts der schwierigen finanziellen Lage anzupassen. „Wir bieten auch einen gewissen Standard“, ergänzte Johannes Dietrich.

Gemeinde hat Preise zuletzt 2019 erhöht

Bruno Bernhard hätte sich auch eine Erhöhung um 20 Prozent vorstellen können. Das war den anderen Räten aber zu viel. Die Gemeinde habe die Preise erst 2019 um zehn Prozent erhöht. Deshalb sei der jetzige Schritt „realistisch und angemessen“, sagte Guido Klauß. Eberhard Rotter verwies zudem auf die Unsicherheit, wie und ob das Bad heuer überhaupt öffnen kann. „Zu so einem Zeitpunkt sollten wir nicht um 20 Prozent erhöhen.“

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