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Bregenzer Festspiele

Beim Festspiel-Auftakt am Bodensee herrscht etwas weniger Leichtigkeit

Eröffnung Bregenzer Festspiele 2021

Für die Kameras stellen sich die prominenten Gäste, zusammen mit Bregenzer Kindern in Tracht, vor dem Festspielhaus auf(von links): Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer, Kanzler Sebastian Kurz, Sonja und Markus Wallner (Landeshauptmann), Bundespräsident Alexander van der Bellen und seine Frau Doris Schmidbauerine.

Bild: Ingrid Grohe

Für die Kameras stellen sich die prominenten Gäste, zusammen mit Bregenzer Kindern in Tracht, vor dem Festspielhaus auf(von links): Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer, Kanzler Sebastian Kurz, Sonja und Markus Wallner (Landeshauptmann), Bundespräsident Alexander van der Bellen und seine Frau Doris Schmidbauerine.

Bild: Ingrid Grohe

Endlich kann das Festival starten – und doch mag bei der Eröffnung keine wirklich unbeschwerte Stimmung aufkommen. Das liegt auch am nachdenklichen Bundespräsidenten.
21.07.2021 | Stand: 17:46 Uhr

Die Leichtigkeit ist noch nicht wieder zurück. Natürlich betonen bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele alle, wie schön es ist, endlich wieder Kultur machen und erleben zu dürfen – Menschen beim Smalltalk vor dem Festspielhaus ebenso wie drinnen die Rednerinnen und Redner. Aber es fehlt halt auch einiges, zum Beispiel die vielen Menschen aus der Stadt, die am Eröffnungstag normalerweise in Sonntagskleidung zum Festspielhaus strömen, um Prominenz zu erspechten und an reich gedeckten Buffettischen zuzugreifen. Diesmal gibt es kein Gewimmel, nur wenige Schaulustige sammeln sich an den Absperrzäunen, wo Gäste ihre 3G-Nachweise zeigen. Dass die Zeiten andere sind, klingt auch in den Ansprachen durch. Vor allem Bundespräsident Alexander van der Bellen macht deutlich, dass trotz des 75. Geburtstags der Bregenzer Festspiele heute mehr ausgesprochen werden muss als Gratulationen. Und zwar nicht nur zur Pandemie.

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