Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Verbreitung

Biber sorgt im Westallgäu teils für Ärger

Der Biber an der Staudachmühle nagt an den Bäumen am Ufer der Oberen Argen. Einiges von dem Gehölz landet unter anderem am Fischpass, der die Fische von der Staustufe in einen tiefer liegenden Abschnitt des Flusses leitet.

Der Biber an der Staudachmühle nagt an den Bäumen am Ufer der Oberen Argen. Einiges von dem Gehölz landet unter anderem am Fischpass, der die Fische von der Staustufe in einen tiefer liegenden Abschnitt des Flusses leitet.

Bild: Daniel Boscariol

Der Biber an der Staudachmühle nagt an den Bäumen am Ufer der Oberen Argen. Einiges von dem Gehölz landet unter anderem am Fischpass, der die Fische von der Staustufe in einen tiefer liegenden Abschnitt des Flusses leitet.

Bild: Daniel Boscariol

Der Nager vermehrt sich in Bayern immer weiter, was auch Vorteile mit sich bringt. Das sagen Behörden und Tierschützer über die Maßnahmen gegen das Tier.
12.05.2020 | Stand: 17:54 Uhr

Der Weg in das Reich des Bibers, der neben der Staudachmühle bei Hergatz lebt, ist mühsam: Nach einem Balanceakt über eine Staustufe der Oberen Argen, erwartet einen ein dicht bewuchertes Biotop. Der Boden ist feucht, abgenagte Baumstämme zwingen zu einer Klettertour. Insekten schwirren durch die Luft, es raschelt im kniehohen Gras. Doch vom bis zu einem Meter großen und 30 Kilogramm schweren Nager ist keine Spur. Dessen Höhle ist das Ziel des Weges: „Die Bäume haben nicht wir gefällt, das war der Biber, der dort lebt“, sagt Karl Schneider, Geschäftsführer der Staudachmühle, die in Sichtweite der Höhle und nur eine Flussüberquerung entfernt liegt.

Paywall Login Bildmontage Berge Steg
Mit
mehr vom Allgäu
  • Unbeschränkter Zugang zu allen Inhalten auf allgäuer-zeitung.de
  • Exklusive Vorteile und Sonderaktionen für
    Abonnenten
  • Monatlich kündbar
  • ab 1,99 € / Monat