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Bauvorhaben

Brückenbau im Westallgäu: Pleiten, Pech und Pannen

Die Brücke Heimholz hat Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe bereits viel Kopfzerbrechen bereitet.  Neun Ordner mit Unterlagen über den fehlerhaften Bau stapeln sich inzwischen in seinem Büro.

Die Brücke Heimholz hat Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe bereits viel Kopfzerbrechen bereitet. Neun Ordner mit Unterlagen über den fehlerhaften Bau stapeln sich inzwischen in seinem Büro.

Bild: David Specht

Die Brücke Heimholz hat Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe bereits viel Kopfzerbrechen bereitet. Neun Ordner mit Unterlagen über den fehlerhaften Bau stapeln sich inzwischen in seinem Büro.

Bild: David Specht

Die Elektrifizierung der Strecke München-Lindau ist eigentlich abgeschlossen. Doch eine Baustelle in der Gemeinde Sigmarszell wird einfach nicht fertig.
07.07.2021 | Stand: 21:55 Uhr

68 Zentimeter ist das erste Maß, das in diesem Fall eine Rolle spielt. Um diese Höhe musste die Deutsche Bahn eine Brücke in Sigmarszell (Westallgäu) anheben, damit darunter eine elektrische Oberleitung Platz hatte. So machte die Bahn das während der Elektrifizierung der Strecke München–Lindau mit zahlreichen Brücken. Das war durchaus von Diskussionen begleitet, doch so viel Kopfschütteln wie in Sigmarszell gab es wohl nirgends. Seit mehr als eineinhalb Jahren streiten Gemeinde, Bauunternehmen und Bahn wegen des Bauwerks. Zwischenzeitlich ließ Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe die Baustelle sogar von der Polizei räumen. Mittlerweile steht die Brücke, die Geländer und Schutzwände sind angebracht. Doch die Eröffnung wird wohl erst Ende des Jahres möglich sein, schätzt Agthe.

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