Corona-Pandemie

Corona und seine Folgen: Der Spielbetrieb im Westallgäu steht still

Ob Handball, Fußball oder Tischtennis: Wegen der Corona-Lage ruht der Ball im Westallgäu vorerst.

Ob Handball, Fußball oder Tischtennis: Wegen der Corona-Lage ruht der Ball im Westallgäu vorerst.

Bild: Florian Wolf

Ob Handball, Fußball oder Tischtennis: Wegen der Corona-Lage ruht der Ball im Westallgäu vorerst.

Bild: Florian Wolf

Fußball, Handball, Tischtennis: Die Verbände reagieren auf die verschärfte Corona-Lage und sagen vorerst alles ab. Welche Rolle 2G-Plus spielt.
06.12.2021 | Stand: 05:11 Uhr

Die Nachricht flatterte spät in die elektronischen Postfächer der Vereine und der Zeitungsredaktionen. Am Freitagabend um kurz nach 20 Uhr – und somit 18 Stunden vor Spieltagsbeginn – hat der Württembergische Fußballverband die Entscheidung bekannt gegeben, dass alle in diesem Jahr noch ausstehenden Spiele abgesetzt und in das Frühjahr 2022 verschoben werden.

Somit ist der FC Wangen in der Verbandsliga früher als geplant in die Winterpause gegangen. Der Tabellenzwölfte hätte am Samstag daheim gegen Rutesheim gespielt und außerdem sogar noch am 12. Dezember in Heimerdingen.

Auch in der Bezirksliga Bodensee wäre am Wochenende noch ein Spieltag gewesen. Allerdings waren mit Ausnahme der Partie Bad Wurzach gegen Meckenbeuren ohnehin schon alle am Samstag und Sonntag angesetzten Spiele bereits abgesagt worden. Stattgefunden hatte lediglich das auf Donnerstag vorgezogene Heimspiel des SV Oberzell, der mit einem 10:1 gegen Argental vorläufig den TSV Heimenkirch in der Tabellenspitze verdrängt hat.

Baden-Württemberg hat Corona-Regeln im Sport verschärft

Die Entscheidung fiel nach Angaben des WFV deshalb so kurzfristig, weil die württembergische Landesregierung erst am Freitagabend die neue, verschärfte Corona-Verordnung Sport verkündet hatte. Demnach gilt in Baden-Württemberg seit Samstag 2G-Plus für alle Sportler, Trainer und Zuschauer – und zwar auch schon für die reine Kabinennutzung. „Wir halten einen Spielbetrieb unter diesen Bedingungen für nicht mehr zumutbar“, sagte WFV-Präsident Matthias Schröck.

Zwangspause für Handball, Volleyball und Tischtennis

Neben dem WFV haben am Freitagabend noch andere in Württemberg ansässige Sportverbände reagiert und ihren Vereinen eine Corona-Zwangspause verordnet:

  • Handball Der Handballverband Württemberg hat ebenfalls entschieden, bis auf weiteres den Spielbetrieb auszusetzen. Somit ist auch das Auswärtsspiel der Herren der HSG Oberstaufen/Lindenberg am Samstag in Ailingen kurzfristig ins Wasser gefallen. Wie es weitergeht, will der Verband in Laufe der nächsten Tage bekannt geben.
  • Volleyball Das hat auch der Volleyball-Landesverband Württemberg angekündigt. Er hatte den Spielbetrieb am Wochenende ebenfalls ausgesetzt – und somit kurzfristig auch das Auswärtsspiel der Bezirksliga-Damen des SV Eglofs am Samstag in Friedrichshafen auf Eis gelegt.
  • Tischtennis Auch der württembergische Tischtennisverband hat am Freitag entschieden, ab Samstag die Punktspiele in den Verbands- und Bezirksspielklassen vorerst auszusetzen. Das Nachholspiel in der Herren-Bezirksliga am Freitagabend zwischen der SG Scheidegg und der SV Weiler konnte allerdings noch stattfinden. Unter strengen 2G-Plus-Bedingungen gewann Weiler knapp mit 9:6 und holte sich die Tabellenspitze zurück.

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