Fußball-Landesliga

Der FV Rot-Weiß Weiler scheitert an Latte und Pfosten

Flügelstürmer Andreas Reichart (am Ball) hatte Pech: Er traf in der zweiten Halbzeit nur den Pfosten. Die Szene stammt aus dem Heinstetten-Heimspiel.

Flügelstürmer Andreas Reichart (am Ball) hatte Pech: Er traf in der zweiten Halbzeit nur den Pfosten. Die Szene stammt aus dem Heinstetten-Heimspiel.

Bild: Florian Wolf

Flügelstürmer Andreas Reichart (am Ball) hatte Pech: Er traf in der zweiten Halbzeit nur den Pfosten. Die Szene stammt aus dem Heinstetten-Heimspiel.

Bild: Florian Wolf

FV Rot-Weiß Weiler verliert nach fünf Siegen in Folge 0:1 in Ochsenhausen und fällt auf den fünften Tabellenplatz zurück. Trainer Marco Mayer: „Das war zu wenig“
12.10.2020 | Stand: 07:12 Uhr

Jede Serie reißt irgendwann einmal. Nach fünf Siegen in Folge ist der FV Rot-Weiß Weiler diesmal als Verlierer vom Platz gegangen. Der Landesligist verlor sein Auswärtsspiel beim SV Ochsenhausen mit 0:1 (0:0) und fiel in der Tabelle auf den fünften Platz zurück. Die zweite Saisonniederlage geht aus Sicht des Trainers auch in Ordnung: „Im Endeffekt war das heute zu wenig“, fasst Marco Mayer zusammen.

Der 36-Jährige veränderte seine Startelf gegenüber der Vorwoche auf einer Position: Kapitän Dominik Dieing kam für Daniel Schramm zurück in die Mannschaft. Im Tor stand anstelle des verletzten Andreas Hane erneut Lasse Fink (20), der zuvor nur eines seiner sieben Landesliga-Spiele verloren hatte.

Die Rot-Weißen haben aus Sicht des Trainers dreifach Pech

„Wir sind sehr gut in das Spiel reingekommen. Die ersten 25 Minuten waren richtig stark. Wir haben schön über außen kombiniert und müssen eigentlich auch das 1:0 machen“, berichtet der Trainer. Allerdings hatten die Rot-Weißen aus seiner Sicht gleich dreifach Pech: Der Schiedsrichter pfiff einen Treffer von Janne Heinrich ab, weil angeblich der Torhüter den Ball schon auf der Hand hatte. Dabei hatte von Ochsenhausen gar niemand reklamiert. Zudem hätten die Gäste nach Foul an Mathias Stadelmann einen Elfmeter bekommen müssen – und Weilers Top-Torjäger traf außerdem vor 150 Zuschauern nur die Latte.

„Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren. Da hätte Ochsenhausen in Führung gehen können und müssen. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, sagt Mayer. Insofern sei das Remis zur Pause auch völlig in Ordnung gewesen. Bei den Hausherren sorgte im Angriff vor allem der ebenso athletische wie ballsichere Stürmer Christian Wiest (vier Saisontore) für Betrieb.

Platzverhältnisse werden immer schwieriger

Das einzige Tor des Spiels erzielte aber jemand anderes: Philipp Wohnhaas nutzte auf dem immer schmieriger werdenden Rasenplatz einen Konter zum 0:1 aus Sicht des FVW (64.). „Da haben wir geschlafen“, ärgert sich Mayer, zumal seine Mannschaft bis dato nach der Pause nur wenig zugelassen hatte. Allerdings kam sie selbst im zweiten Abschnitt auch nicht zu richtig zwingenden Chancen – abgesehen von einem Pfostentreffer von Andreas Reichart.

Aufgrund der eigenen Fehlerquote verlor Weiler letztlich erstmals seit drei Jahren wieder in Ochsenhausen. „Der Gegner hat es aber auch gut gemacht und war sehr diszipliniert“, sagt Mayer über den Tabellenzehnten, der seinerseits zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage blieb.

Mit erst fünf Gegentoren hat Weiler dennoch die drittbeste Abwehr der Liga hinter Albstadt und Balingen II (beide ein Gegentor).

Das Spiel in Zahlen

SV Ochsenhausen – FV Weiler 1:0 (0:0)

FVW: Lasse Fink – Hartmann, Wucherer, Dieing (74. Schramm), Karg – Reichart (89. Riedesser), Raimond Hehle, Pirmin Fink (74. Ilzhöfer), Schwarz – Stadelmann, Heinrich

Tor: 1:0 Philipp Wohnhaas (64.)

Zuschauer: 150