Tiere in der Stadt

Die Störche sind zurück in Isny - woher die meisten Vögel kommen

Die großen Vögel sind mit dem Bau von Nestern beschäftigt. Einige Paare brüten bereits.

Die großen Vögel sind mit dem Bau von Nestern beschäftigt. Einige Paare brüten bereits.

Bild: Eddi Nothelfer

Die großen Vögel sind mit dem Bau von Nestern beschäftigt. Einige Paare brüten bereits.

Bild: Eddi Nothelfer

Mehr als ein Dutzend Storchenpaare sind bereits zurückgekommen und jeden Tag werden es mehr. Viele brüten schon.
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Von Tobias Schumacher
18.04.2022 | Stand: 18:57 Uhr

Es klappert wieder kräftig von den Bäumen, Dächern und Masten der Stadt Isny: Dass die Störche zurückgekehrt sind, ist schon seit Wochen nicht zu überhören. Dabei hätten es die Isnyer „Stammstörche wie immer besonders eilig gehabt“, berichtet Storchenbeobachterin Ulrike Maruszczak: „Einige Paare kehrten bereits im Februar zurück, zwei Paare bereits Ende Januar. Inzwischen haben 16 Storchenpaare ihre Nester bezogen, die nötigen Renovierungsarbeiten sind bei den meisten erledigt“, sagt die Fachfrau.

Viele Storchenpaare haben schon mit Brut begonnen

Wie es aussehe, habe ein Großteil der Storchenpaare bereits mit der Brut begonnen. In den zurückliegenden Tagen seien jeden Tag „neue Storchengäste“ in Isny eingetroffen. Das seien jetzt die Zweijährigen, „also die Halbstarken, die oft noch nicht seßhaft werden wollen, einfach umhertingeln, sich die Bauplätze ansehen, die Futterangebote prüfen oder manchmal einfach nur die Kollegen auf den Nestern ärgern wollen“, erzählt Maruszczak.

Die Störche sind zurück in Isny
Die Störche sind zurück in Isny
Bild: Eddi Nothelfer

Die meisten der Vögel stammten aus Oberschwaben, „aber auch Schweizer und Österreicher waren heuer schon dabei“, konnte sie an den Beinringen ablesen.

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Generell gelte: „Viele Störche kommen gerne zurück in die alte Heimat.“ Jedes Jahr vergeben die hiesigen Storchenfreunde Patenschaften für in der Stadt geschlüpfte Jungvögel. Der Erlös wird für die Pflege der Brutstätten und Nisthilfen verwendet, sei es, sie zu erneuern oder zu reinigen, wenn sich zu viel Unrat und Kot in den Horsten angesammelt hat. Die großen Nester könnten zu schwer werden und aus den Baukronen oder von den Dächern im schlimmsten Fall abstürzen.