Corona im Westallgäu

Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Lindau steigt

Die Zahl der Todesopfer der Corona-Pandemie im Landkreis Lindau steigt.

Die Zahl der Todesopfer der Corona-Pandemie im Landkreis Lindau steigt.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Die Zahl der Todesopfer der Corona-Pandemie im Landkreis Lindau steigt.

Bild: Benedikt Siegert (Symbol)

Zwei Menschen sterben in Argenbühl im Landkreis Ravensburg, eine weitere Person im Landkreis Lindau.
26.11.2020 | Stand: 09:40 Uhr

Die Zahl der Todesopfer der Corona-Pandemie steigt. Ein weiterer Mensch ist im Landkreis Lindau an den Folgen von Covid-19 gestorben. Zwei in der Gemeinde Argenbühl. Angaben zu Wohnort oder Alter von Corona-Toten macht das Lindauer Landratsamt grundsätzlich nicht. Es ist der elfte Mensch, den das Gesundheitsamt als Opfer der Pandemie führt (Aktuelle Zahlen aus dem Allgäu lesen Sie hier).

Von den 13 Intensivbetten in den beiden Klinken des Landkreises sind nach offiziellen Angaben sieben belegt, ein Bett davon mit einem Covid-19-Patienten, der laut Deutschem Intensivregister nicht beatmet wird.

Argenbühl besonders schwer von Corona betroffen

Schwer getroffen von der Pandemie ist die Gemeinde Argenbühl. Im dortigen Seniorenzentrum Haus Catharina in Eisenharz haben sich 26 der 28 Bewohner und zehn Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Zwei der erkrankten Bewohner sind gestorben. Bei den Krankheitsverläufen der anderen Infizierten spricht die Vinzenz von Paul gGmbH als Betreiberin aktuell von zumeist „leichten Symptomen“, ein Bewohner sei kurzzeitig im Krankenhaus behandelt worden. Derweil könne der Betrieb unter Hygienebestimmungen aus „eigener Kraft“ weitergehen. Heißt: Pflegepersonal aus dem Haus muss die fehlenden zehn, sich in Quarantäne befindlichen Mitarbeiter ersetzen.

Seit dem Corona-Ausbruch im Haus Catharina vor gut einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen in der Gemeinde Argenbühl sprunghaft nach oben gestiegen. Davon abgesehen sind es seit einigen Wochen aber auch generell „tendenziell mehr Fälle“, wie Argenbühls Bürgermeister Roland Sauter auf Anfrage dersagt. Er spricht bei den Ansteckungen von einem „heterogenen, diffusen Bild“.

Kindergarten in Eisenharz auch betroffen

Betroffen ist auch der Eisenharzer Kindergarten. Und zwar zum zweiten Mal während der Pandemie. Bereits im Frühjahr musste eine Gruppe in Quarantäne - damals im Zusammenhang mit einem Reiserückkehrer. Nun hat es die Argenbühler Betreuungseinrichtung ein weiteres Mal „erwischt“: Nach einem positiven Test im Umfeld der Beschäftigten sind seit Ende der vergangenen Woche zwei Gruppen mit etwa 40 Kinder samt deren Betreuungspersonal in Quarantäne.

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