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Digital zum Traumberuf: Westallgäuer Berufsinfomesse findet virtuell statt

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Die Berufsinfomesse Lindau-Westallgäu findet dieses Jahr virtuell statt. 60 Unternehmen präsentieren ihre Ausbildungsberufe.

Bild: Martina Diemand (Symbolfoto)

Die Berufsinfomesse Lindau-Westallgäu findet dieses Jahr virtuell statt. 60 Unternehmen präsentieren ihre Ausbildungsberufe.

Bild: Martina Diemand (Symbolfoto)

Die Berufsinfomesse Westallgäu Lindau findet virtuell statt. 60 Unternehmen präsentieren sich und ihre Ausbildungsberufe. Wie die Veranstaltung abläuft.
16.04.2021 | Stand: 06:46 Uhr

Über die Vielfalt der Berufe informieren, Kontakte zu Firmen knüpfen und Orientierung finden auf dem Weg ins Berufsleben: Diese Gelegenheit haben Schülerinnen und Schüler am Samstag, 24. April, bei der Berufsinfomesse im Westallgäu und Lindau. Wegen der Corona-Pandemie veranstalten die IHK Schwaben und der Arbeitskreis Schule Wirtschaft Lindau-Westallgäu die Messe zum ersten Mal virtuell. Über eine digitalen Plattform können sich die Besucher rund um das Thema Ausbildung und Duales Studium informieren. Alles, was sie dazu brauchen, ist ein Smartphone, Laptop oder Computer.

Unternehmen beantworten Fragen im Live-Chat

„Gerade in diesem Jahr halte ich die erstmals digital durchgeführte Berufsinfomesse für besonders wertvoll, da viele Möglichkeiten der beruflichen Orientierung coronabedingt entfallen müssen“, sagt Markus Anselment, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Mit den Medienpartnern, dem Westallgäuer und der Lindauer Zeitung wurde deshalb eine Möglichkeit geschaffen, wie die Berufsinfomesse trotz Corona stattfinden kann. 60 regionale Arbeitgeber präsentieren sich und ihre über 200 Ausbildungsberufe den Schülern in diesem Jahr über das Internet. Über eine Chat-Funktion beantworten viele Unternehmen von 10 bis 15 Uhr Fragen direkt und live am Messestand. Zudem gibt es für die Besucher zahlreiche Informationen und Material sowie Vorträge, Videos und Podcasts zu entdecken.

Über einen Link gelangen die Besucher am Veranstaltungstag in die virtuelle Lobby. Dort können sie zwischen drei verschiedenen Themenbereichen wählen:

Berufsorientierung Für Unentschlossene, die Hilfe bei der Berufswahl benötigen, stehen die Berufsberater der Agentur für Arbeit sowie der IHK Schwaben in einem separaten, virtuellen Raum zur Verfügung. Sie bieten beispielsweise Unterstützung bei den Bewerbungsunterlagen oder geben Tipps, wie das Vorstellungsgespräch zum Erfolg wird.

Ausstellerhallen In den zwei virtuellen Ausstellerhallen können Besucher mit Firmen direkt in Kontakt treten. Egal ob Mittel- oder Realschüler oder Gymnasiasten – die Messe bietet Jugendlichen und ihren Eltern die Gelegenheit, sich bei regionalen Arbeitgebern aktiv über verschiedene Berufsbilder sowie Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Außerdem können sie die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe kennenlernen und sich nach Praktika erkundigen.

Schüler können Messestände virtuell erkunden

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Berufsinfomesse #digital: Premiere für virtuellen Türöffner

Jedes Unternehmen hat einen virtuellen Messestand. Dort sind unter anderem Steckbriefe mit Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen zu finden. Per Klick gelangen die Besucher zudem auch Videos der Unternehmen, in denen beispielsweise Azubis ihren Arbeitsalltag präsentieren. Schüler, die bereits wissen, bei welcher Firma sie künftig arbeiten wollen, können ihre Bewerbungsunterlagen direkt beim virtuellen Messestand hochladen oder an die hinterlegten Kontaktdaten schicken.

Vortragsbühne In diesem Raum sind Vorträge, Videos und Podcasts geboten.

Interessierte können sich bereits vorab im Internet unter der Adresse www.all-in.de/berufsinfomesse einen Überblick über die Messe verschaffen. Dort sind auch die Aussteller aufgelistet, die an der Veranstaltung teilnehmen. Am Messetag selbst, Samstag, 24. April, gelangen Besucher über die Internetseite auf die digitale Plattform, auf der die Veranstaltung stattfindet. Der Besuch der Berufsinfomesse ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nach Angaben der IHK Schwaben nicht notwendig.

Alle Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen und deren Ausbildungsangeboten sind anschließend im Netz bis zum 1. Mai verfügbar.