Archäologischen Untersuchungen

Doch keine antiken Überreste: Projekt Sonne in Heimenkirch kann weitergehen

Der Bauhof von Heimenkirch hat den Pflasterbelag an der "Sonne" entfernt und etwa einen halben Meter tief in die Erde gegraben.

Der Bauhof von Heimenkirch hat den Pflasterbelag an der "Sonne" entfernt und etwa einen halben Meter tief in die Erde gegraben.

Bild: Daniel Boscariol

Der Bauhof von Heimenkirch hat den Pflasterbelag an der "Sonne" entfernt und etwa einen halben Meter tief in die Erde gegraben.

Bild: Daniel Boscariol

Beim Projekt "Sonne" wurde es spannend. Der Bauhof Heimenkirchs musste den Bereich vor dem ehemaligen Gasthof aufreißen. Was die Römer damit zu tun haben.
09.09.2020 | Stand: 15:03 Uhr

Bei den archäologischen Untersuchungen im Bereich des Projekts „Sonne“ in Heimenkirch sind keine antiken Reste aufgetaucht. Archäologen vermuteten an der Stelle ein antikes Kastell. Einst verlief in der Nähe des Gebiets eine Römerstraße. Gemäß Landesdenkmalamt ließ die Gemeinde die entsprechenden Bereiche abstecken und markieren.

Womöglich wochenlange Verzögerung des Heimenkircher Projekts

Der Bauhof hat den Pflasterbelag entfernt und etwa einen halben Meter tief in die Erde gegraben. Funde antiker Reste hätten womöglich eine wochenlange Verzögerung des Großprojekts „Sonne“ nach sich gezogen.

19 barrierefreie Wohnungen in verschiedenen Größen, eine Praxis für Physiotherapie, eine kleine Gastronomie, Büroflächen und ein Gemeinschaftsraum sollen in dem ehemaligen Brauereigasthof entstehen.