Naturschutz-Initiative

Ein Banner beantwortet Fragen zum neuen Hügel in Heimenkirch

Wenn alles fertig ist, soll nach Vorstellung von Daniel Rupp auch ein Teich Teil des Geländes am Heimenkircher Ortseingang sein. Er hofft, dass sich hier auch Libellen heimisch fühlen.

Wenn alles fertig ist, soll nach Vorstellung von Daniel Rupp auch ein Teich Teil des Geländes am Heimenkircher Ortseingang sein. Er hofft, dass sich hier auch Libellen heimisch fühlen.

Bild: Ingrid Grohe

Wenn alles fertig ist, soll nach Vorstellung von Daniel Rupp auch ein Teich Teil des Geländes am Heimenkircher Ortseingang sein. Er hofft, dass sich hier auch Libellen heimisch fühlen.

Bild: Ingrid Grohe

Ein Bürger gestaltet Gelände am Ortseingang mit Erde, Steinen und Gewächsen, um wertvollen Pflanzen und Tieren Lebensraum zu geben. Was ihn dazu bewogen hat
16.10.2020 | Stand: 07:00 Uhr

Ein breites Banner weist Vorbeifahrende darauf hin, worum es bei dem neu entstandenen Hügel in der Heimenkircher Ortseinfahrt geht: „Hier entsteht ein Lebensraum für viele Tiere“, ließ Daniel Rupp auf die Plane drucken. Er reagierte damit auf Nachfragen – und offenbar auch Beschwerden – über die Veränderungen in der Lindauer Straße.

"Nicht alles zupflastern"

Daniel Rupp ist die Natur wichtig. „Man darf nicht überall alles zupflastern. Das ist nicht nachhaltig“, sagt er unserer Redaktion. Darum habe er einen Ausgleich schaffen wollen für einen Parkplatz, den er auf einem benachbarten Grundstück angelegt hat. Anstatt den Aushub abzufahren, entschied er, ihn „sinnvoll zu verwenden“, und ließ ihn zu einem Hügel aufschütten, befestigt mit Natursteinen aus dem Bregenzerwald. Obenauf platzierte er eine Holzbank.

Auch ein Teich soll entstehen

Die Familie Rupp hat sich eigens informiert, welche Pflanzen möglichst vielen Tieren Heimat bieten. Sie besorgte sich Samen für eine wertvolle Blumenwiese und pflanzte erste Gräser und Stauden in dem terrassenartig angelegten Gelände. Die Gestaltung ist freilich noch nicht abgeschlossen. Laut Rupp sollen Wasserspiele und ein Teich entstehen.

„Ich hoffe, dass sich hier irgendwann Libellen zeigen“, erklärt er. In diesem Jahr werde das Gelände wohl nicht mehr fertig, „aber ein paar kleine Eichen, Kastanien und Linden werde ich noch pflanzen“. All das solle Insekten, Reptilien und anderen Kleintieren Lebensraum sein, sagt Daniel Rupp. Mit dem Landratsamt als Bauaufsichtsbehörde sei er bezüglich seiner selbst initiierten Ausgleichsfläche im Austausch.