Corona-Pandemie

Erste Bürger im Westallgäu zum zweiten Mal gegen Corona geimpft

Der Kampf gegen Corona läuft: Im Westallgäu haben die ersten Bürger die zweite Impfdosis bekommen.

Der Kampf gegen Corona läuft: Im Westallgäu haben die ersten Bürger die zweite Impfdosis bekommen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Der Kampf gegen Corona läuft: Im Westallgäu haben die ersten Bürger die zweite Impfdosis bekommen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Im Seniorenheim in Scheidegg haben sich mehr als 90 Prozent der Bewohner gegen das Virus impfen lassen. Wo und wie die Impfungen im Landkreis Lindau weitergehen.
19.01.2021 | Stand: 12:03 Uhr

Die ersten Bewohner des Landkreises Lindau sind zum zweiten Mal geimpft worden. Geschehen ist das am 17. Januar im Seniorenheim St. Vinzenz in Scheidegg. „Es ist alles problemlos und ohne Komplikationen gelaufen“, sagt Heimleiter Stefan Spieler. In seiner Einrichtung hatte die Impfaktion im Landkreis am 27. Dezember begonnen.

Sieben bis zehn Tage nach der zweiten Impfung sollen die Menschen den vollen Schutz vor dem Coronavirus haben. Das sagen Fachleute.

Impfbereitschaft beim Personal inzwischen deutlich gestiegen

In Scheidegg haben sich mehr als 90 Prozent der Heimbewohner impfen lassen. Und circa die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mittlerweile sei die Impfbereitschaft der Beschäftigten aber deutlich gestiegen, berichtet Stefan Spieler.

Mitarbeiter, die sich nachträglich impfen lassen wollen, müssen das aber über das Impfzentrum tun. Spieler hofft jetzt vor einem großen Infektionsausbruch im St. Vinzenz dauerhaft geschützt zu bleiben.

Die zweite Impfung erfolgt drei Wochen nach der ersten. Entsprechend ergibt sich auch die Reihenfolge, in welchen Einrichtungen die mobilen Impfteams in den nächsten Tagen tätig werden. In dieser Woche sollen die Bewohner und Beschäftigten in insgesamt fünf Senioren-Einrichtungen ihre zweite Impfdosis erhalten.

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Dabei handelt es sich unter anderem um die Heime in Weiler und Wasserburg-Hege. Zusätzlich wird es laut Landratsamt auch Zweitimpfungen in den Zentren in Lindenberg und Lindau geben.

Dagegen werden in dieser Woche im Landkreis Lindau vermutlich keine Bürger ihre erste Impfung bekommen. Nach Stand der Dinge erwartet der Landkreis 590 Impfstoffdosen. Die würden alle für Zweitimpfungen benötigt. Allerdings seien verlässliche Aussagen schwierig, „da sich hier laufend etwas ändern kann“, so das Landratsamt auf Anfrage unserer Redaktion.

In der nächsten Woche rechnet die Behörde weiter mit 590 Dosen, die dann sowohl für Erst- als auch Zweitimpfungen genutzt werden sollen.