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Bitteres Fazit

Ex-Soldat aus Lindenberg: „Der Einsatz in Afghanistan war umsonst“

Ex-Soldat Andreas Pusch

Andreas Pusch aus Lindenberg war in Afghanistan als Bundeswehroffizier im Einsatz. Wie er diesen Krieg rückwirkend beurteilt.

Bild: Daniel Boscariol

Andreas Pusch aus Lindenberg war in Afghanistan als Bundeswehroffizier im Einsatz. Wie er diesen Krieg rückwirkend beurteilt.

Bild: Daniel Boscariol

Andreas Pusch aus Lindenberg im Westallgäu war monatelang in Afghanistan stationiert, hat Anschläge erlebt und Kameraden verloren. Jetzt spricht der Ex-Soldat.
10.09.2021 | Stand: 11:22 Uhr

Andreas Pusch hat in den vergangenen Wochen häufig zum Hörer seines Telefons gegriffen. Mit früheren Bundeswehrkollegen hat er über die Entwicklung in Afghanistan gesprochen. Der Lindenberger war sieben Monate in dem Land am Hindukusch stationiert. „Das war eine Flucht“, zitiert der Lindenberger sinngemäß seine früheren Kollegen zum Truppenabzug. „Niemand hat von Rückzug gesprochen.“ Nach 20 Jahren haben die USA in Afghanistan ihre „Operation Enduring Freedom“ beendet, die Bundeswehr zuletzt hauruckartig das Land verlassen.

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