Feuerwehr Heimenkirch muss halben Kilometer Straßenstrecke sichern

Ein Unfall hat sich am Dienstag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr entwickelt.

Ein Unfall hat sich am Dienstag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr entwickelt.

Bild: Patrick Seeger/dpa

Ein Unfall hat sich am Dienstag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr entwickelt.

Bild: Patrick Seeger/dpa

Nach einem Motorradzusammenstoß muss die Heimenkirchner Feuerwehr ausrücken - denn aus einem Fahrzeug fließt Benzin. Wieso sich die Flüssigkeit so schnell verteilte.

06.08.2020 | Stand: 06:06 Uhr

Ein Unfall hat sich am Dienstag zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr entwickelt: Glück im Unglück hatte zuvor laut Polizei ein 27-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall. Er war in einer Gruppe mit drei weiteren Motorradfahrern auf der Kreisstraße bei Zwiesele unterwegs, als er in einer Kurve vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit stürzte. Sein Motorrad rutschte daraufhin in einen entgegenkommenden Pkw.

Motorradfahrer rutschte am Auto vorbei

Der Fahrer selbst rutschte am Auto vorbei. Der Notarzt, der den 27-Jährigen an der Unfallstelle untersuchte, konnte laut Polizei keine Verletzungen feststellen. Auch der entgegenkommende Autofahrer blieb unverletzt. An Motorrad und Pkw entstanden zusammen etwa 5000 Euro Schaden. Doch bei dem Unfall liefen Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen. Da es zu dem Zeitpunkt regnete, verteilten sich die Stoffe auf einem langen Streckenabschnitt.

Die Feuerwehr Heimenkirch ist deshalb zum „Hämmerle“ in Zwiesele ausgerückt, weil sich das Benzin auf der Fahrbahn verteilt hatte. Durch den Zusammenstoß lief laut Kommandant Herbert Weiher Benzin aus. 20 Einsatzkräfte waren zwei Stunden damit beschäftigt, die Straße mit Bindemittel zu bestreuen, um so weitere Verunreinigungen zu verhindern und das Benzin aufzusaugen. „Durch den Regen haben sich die Betriebsstoffe auf einer etwa 500 Meter langen Strecke verteilt“, erklärt Weiher. Die Straße war teilweise gesperrt.