TSV Wohmbrechts – FC Wangen II 4:0 (3:0).

Friedliche Nullnummer im Au-Stadion

Kreisliga A Lindenberg bleibt ohne Niederlage. Scheidegg und Wohmbrechts gewinnen dank ihrer Dreifach-Torschützen
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Von sen, bes
22.09.2019 | Stand: 16:41 Uhr

Kreisliga A III

Nach dem torlosen Unentschieden haben beide Trainer die Floskel vom „leistungsgerechten Unentschieden“ bemüht – und das durchaus zurecht. Die wenigen zwingenden Torchancen entschärften jeweils die stark haltenden Keeper Thomas Schröpfer (Türk SV) und Alexander Beaumart (FCL). Einmal musste auf Lindenberger Seite allerdings die Latte retten. „Wir haben gegen eine gute Mannschaft einen Punkt geholt“, sagte FCL-Coach Markus Reichart, ärgerte sich aber über das mangelnde Selbstvertrauen einiger seiner Spieler: „Sich am und im Sechzehner etwas zu trauen, das habe ich vermisst. Und auch der letzte Ball wurde nicht präzise genug gespielt. Wir brauchen halt noch ein bisschen Geduld, aber dann sind wir drin.“ Wangens Ayhan Tarhan bedauerte, dass seine Männer in der ersten Halbzeit nicht effektiver gewesen waren: „Wir standen zwei-, dreimal blank vor dem Lindenberger Tor. Unsere Urlauber brauchen noch etwas Zeit, aber dann sind wir zu 100 Prozent da.“ Beide hoben den fairen Verlauf der Partie hervor.

Tore: 0:1 Lukas Hölzler (6.), 1:1 Julian Wechsel (53.), 1:2 Pius Wilges (66.), 1:3 Lukas Hölzler (78.), 1:4 Pius Wilges (79.), 1:5 Pius Wilges (85.). Gelb-rote Karte: Julian Wucher (SVG) wegen Foulspiels (89.). „Wir hätten schon wesentlich früher den Sack zumachen müssen, aber eine solchen Gegner darf man halt auch nicht unterschätzen“, sagte Trainer Daniel Schmid. Er freute über das uneigennützige Auftreten seiner Spieler – und die gelungene Einwechslung von Pius Wilges, der nach 29 Minuten für den verletzten Yannick Sailer kam: „Das Timing war perfekt. Er hat nicht trainiert, kam direkt aus dem Urlaub und macht drei Tore. Man sieht, was er für uns wert ist.“

Tor: 0:1 Simon Saule (85./Foulelfmeter). Über 90 Minuten ließen beide Teams fußballerische Finessen vermissen. Viele Abspielfehler auf beiden Seiten prägten die Partie. Allerdings ließen beide Torhüter (Stephan Haas beim TSV und Elias Sonntag vom SVW) nichts anbrennen. Dass ein Foulelfmeter kurz vor Schluss doch noch die Gäste als Sieger hervorgehen ließ, nannte Röthenbachs Mittelfeldspieler Martin Eß „ein bitteres Ende, da eine Punkteteilung gerechter gewesen wäre.“

Tore: 0:1 Florian Haussmann (48.), 1:1 Christian Hatzelmann (67.), 1:2 Michael Burkart (82.). „Wenn du deinem Gegner zwei dermaßen leichtfertige Gegentore schenkst, dann hast du als Mannschaft wohl auch keinen Sieg verdient gehabt“, bedauerte Trainer Florian Kirchmann die beiden katastrophalen Abwehraussetzer seiner Hintermannschaft. „Es war der von uns erwartet schwere Gegner in einem hart umkämpften Spiel. Und zum wiederholten Mal haben wir einem Rückstand hinterherlaufen müssen. In eine solche Situation dürfen wir uns gar nicht erst hineinmanövrieren lassen“, so die Traineranalyse. Nach dem Ausgleich war Eglofs zwar drauf und dran, das 2:1 zu machen, doch der zweite Abwehraussetzer entschied die Partie zugunsten des Tabellenführers.

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Tore: 1:0 Daniel Deinhart (1.), 2:0 Andre Baum (14.), 3:0 Daniel Deinhart (30.), 4:0 Daniel Deinhart (78.). Der erste Dreier ist auf dem Konto. „Das wurde auch Zeit“, sagte Trainer Matthias Frommknecht. Im Kellerduell ging der TSV gleich mit der ersten Balleroberung in Führung. Angeführt von der Flügelzange Daniel Deinhart und Andre Baum legten die Hausherren schnell das 2:0 und 3:0. Danach waren sie spielbestimmend, hatten aber nicht mehr den anfänglichen Zug zum Tor. Die personell gebeutelten Gäste, bei denen Trainer Günter Gollinger von Beginn an spielte, hatten keine wirkliche Torchancen. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, bilanzierte Frommknecht.

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