Höchststrafe im Fußball

Ende mit gebrochener Nase: Fußballspieler aus Bregenz erhält Rekordsperre von 48 Spielen

Eine Gelb-rote Karte bekam der Fußballer aus Bregenz schon für den Versuch eines Kopfstoßes. Wütend brach er seinem Gegenspieler danach das Nasenbein.

Eine Gelb-rote Karte bekam der Fußballer aus Bregenz schon für den Versuch eines Kopfstoßes. Wütend brach er seinem Gegenspieler danach das Nasenbein.

Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Eine Gelb-rote Karte bekam der Fußballer aus Bregenz schon für den Versuch eines Kopfstoßes. Wütend brach er seinem Gegenspieler danach das Nasenbein.

Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Ein Kopfstoß bei einem Spiel von Viktoria Bregenz (Vorarlberg) hat drastische Folgen. Bis 2023 darf der Fußballspieler nicht mehr auf den Platz.
23.09.2021 | Stand: 19:59 Uhr

Platzverweis mit drastischen Folgen: Der Vorarlberger Fußballverband hat einen Spieler von Viktoria Bregenz 1b für 48 Spiele gesperrt – das höchstmögliche Strafmaß. Der Vorfall sorgt überregional für Schlagzeilen.

Erst angetäuscht und dann durchgezogen: Fußballer gibt Gegenspieler einen Kopfstoß

Was war passiert? Der Amateurfußballer hatte in einem Spiel der neunten österreichischen Liga zunächst für einen angedeuteten Kopfstoß die Gelb-Rote Karte gesehen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hatte ihm der Schiedsrichter erklärt, dass schon der Versuch strafbar sei.

Daraufhin seien bei dem Spieler offenbar die Sicherungen durchgebrannt. Mit den Worten „Ich zeige euch, was strafbar ist“ soll er auf seinen Gegenspieler zugegangen sein und ihm mit einem „richtigen“ Kopfstoß das Nasenbein gebrochen haben.

Vereinsrauswurf und Polizei: Auf den Bregenzer Spieler kommen einige Strafen zu

Der Übeltäter darf nun bis Herbst 2023 in Österreich kein Spiel mehr bestreiten. Viktoria Bregenz hat ihn umgehend aus dem Verein geworfen. Zudem ermittelt die Polizei wegen des Vorfalls strafrechtlich. Das Opfer wurde operiert und muss mehrere Wochen pausieren.

Bei Viktoria Bregenz 1b spielen auch ein paar Fußballer aus dem Westallgäu – doch keiner davon war der Übeltäter.

Lesen Sie auch
##alternative##
Rückblick auf Dreharbeiten

In den Kinos lebt und leidet James Bond in London und Italien – einst fand er in Bregenz "ein Quantum Trost"

Lesen Sie auch: Zeitstrafe statt Platzverweis? Unter Westallgäuer Fußballern gehen die Meinungen auseinander