Tourismus

Hier errichtet Scheidegg einen Parkplatz für Gartenschau 2021

So sah es in dem Gebäude zuletzt aus. Es war abbruchreif.

So sah es in dem Gebäude zuletzt aus. Es war abbruchreif.

Bild: Caroline Mittermeier

So sah es in dem Gebäude zuletzt aus. Es war abbruchreif.

Bild: Caroline Mittermeier

Die Gemeinde hat das Zentralgebäude im früheren Feriendorf auf dem Kinberg abgerissen. Wie geht es mit der Anlage weitergehen soll.
01.01.2021 | Stand: 18:03 Uhr

Das Zentralgebäude des früheren Feriendorfes Saarland auf dem Kinberg bei Scheidegg ist Geschichte. Die Marktgemeinde Scheidegg hat es abreißen lassen. Entstehen wird dort ein Parkplatz.

Die Gemeinde hat das frühere Feriendorf Saarland 2012 erworben. Das zentrale Gebäude war über die Jahre abbruchreif geworden. Unter anderem war Wasser eingedrungen. Zudem hatten sich offenbar immer wieder mal Heranwachsende in dem Gebäude aufgehalten. „Wir hätten einen großen Zaun herumziehen und das Gebäude sichern müssen“, beschreibt Bürgermeister Uli Pfanner die Lage.

Deshalb hat die Gemeinde das Gebäude abbrechen und das Material „ordentlich entsorgen“ lassen. Beauftragt hatte sie damit ein Westallgäuer Unternehmen.

Scheidegger Wasserfälle sind Teil der Landesgartenschau

Die Fläche kann die Gemeinde gut brauchen. Sie wird dort mit Blick auf die Kleine Landesgartenschau 2021 in Lindau einen weiteren Parkplatz anlegen. Bekanntlich beteiligt sich der Markt mit den Wasserfällen als Satellitenstandort an der Schau. Von dem Parkplatz am früheren Feriendorf bis zu den Wasserfällen sind es wenige hundert Meter zu Fuß.

An den weiteren Plänen für das brach liegende Feriendorf hat sich nichts geändert. Die Gemeinde führt seit geraumer Zeit Gespräche mit Investoren und Betreibern. Ziel ist es, auf den 13 Hektar eine touristische Anlage anzusiedeln, die zum Ort passt.

Corona hat das Projekt in Scheidegg verzögert

Allerdings hat Corona das Projekt verzögert. Angesichts der aktuellen Lage in der Hotellerie müssten interessierte Unternehmen aber erst einmal schauen, ihren Betrieb durch die Pandemie zu führen, erklärt Pfanner die Lage. „Wir hoffen, 2021 Licht am Ende des Tunnels zu sehen“, sagt der Bürgermeister mit Blick auf die Planungen.

Klar ist: Den rechtskräftigen Bebauungsplan aus dem Jahr 1994 wird die Gemeinde erst ändern, wenn der Betreiber defintiv feststeht.