Corona im Westallgäu

Kindergarten in Heimenkirch: 25 Buben und Mädchen in Quarantäne

Zwei Gruppen der Kindertagesstätte Don Bosco in Heimenkirch stehen unter Quarantäne.

Zwei Gruppen der Kindertagesstätte Don Bosco in Heimenkirch stehen unter Quarantäne.

Bild: Ingrid Grohe

Zwei Gruppen der Kindertagesstätte Don Bosco in Heimenkirch stehen unter Quarantäne.

Bild: Ingrid Grohe

Ein Mitarbeiter der Kita Don Bosco ist mit Corona infiziert. Wie Kindergarten und Gemeinde jetzt vorgehen.
18.11.2020 | Stand: 07:03 Uhr

In der Heimenkircher Kindertagesstätte Don Bosco wurde ein Mitglied des Personals positiv auf Corona getestet. Darüber informierte Bürgermeister Markus Reichart am Montag den Gemeinderat. Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt dies Kita-Leiterin Kathrin Novy-Rankl. Derzeit seien 25

Kinder sowie sieben Erzieherinnen und Erzieher in Quarantäne. Zwei Gruppen sind betroffen.

Kita hat die Eltern dank App schnell erreicht

Die Leiterin der von der Kirche betriebenen Kindertagesstätte hat am Freitagmittag von dem Coronafall unter ihren Kollegen erfahren. Dank einer Kinderhaus-App habe sie die Eltern der betroffenen Buben und Mädchen schnell erreicht, sagt Novy-Rankl. Nachdem sie die Familien am Freitagnachmittag informiert hatte, bot die Kita-Leiterin über das Wochenende Telefonzeiten für besorgte Eltern an. Alle hätten auf die Corona-Nachricht „sehr, sehr gut“ reagiert.

Alte Turnhalle in Heimenkirch wird zur Teststation

Kathrin Novy-Rankl organisierte eine Testaktion für die Betroffenen. Die Gemeinde stellt hierfür die Alte Turnhalle zur Verfügung. Heute Vormittag führen Mitarbeiter eines Labors die Infektionstests durch. Auch weitere Familienangehörige können sich testen lassen. Novy-Rankl hat eine Liste der Interessierten erstellt. Fast 80 Kinder und Erwachsene kommen zum Test.

Die beiden betroffenen Gruppen bleiben – entsprechend dem Kontakt-Datum mit der infizierten Person – bis zum 25., beziehungsweise 26. November in Quarantäne. Die anderen gut 105 Kinder sowie ihre Erzieherinnen in der Kita Don Bosco hatten laut Kathrin Novy-Rankl zum Erkrankten keinen so engen oder langen Kontakt, als dass sie sich hätten anstecken können.