Preise, Karten und Corona-Regeln

Landesgartenschau in Lindau startet morgen - was Besucher wissen sollten

„130 Tage Gartenstrand – vom Berg zum See“ lautet das Motto der Landesgartenschau in Lindau. Am Donnerstag wird die Veranstaltung eröffnet.

„130 Tage Gartenstrand – vom Berg zum See“ lautet das Motto der Landesgartenschau in Lindau. Am Donnerstag wird die Veranstaltung eröffnet.

Bild: Christian Flemming

„130 Tage Gartenstrand – vom Berg zum See“ lautet das Motto der Landesgartenschau in Lindau. Am Donnerstag wird die Veranstaltung eröffnet.

Bild: Christian Flemming

Am 20. Mai eröffnet die Landesgartenschau in Lindau. Was Besucher erwartet und wie die Gartentage ablaufen. Infos aktuell zu Tickets, Anreise und Corona-Regeln.
19.05.2021 | Stand: 07:45 Uhr

Diese Woche ist es soweit: Die Landesgartenschau in Lindau soll beginnen. Nach Monaten der Ungewissheit, ob die Großveranstaltung wegen Corona stattfinden kann, scheint ihr nun nichts mehr im Wege zu stehen. Der Landkreis Lindau verzeichnet seit mehr als zwei Wochen einen stabilen Inzidenzwert unter 100 und die Schau soll wie geplant am 20. Mai eröffnet werden – mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Der Organisator Natur in Lindau erklärt, wie die Veranstaltung abläuft, was Besucherinnen und Besucher zu beachten haben und welche Attraktionen die Veranstaltung bietet.

  • Eröffnung: Der Start der Gartenschau wird anders ausfallen als geplant. So werden morgens Ehrengäste und Pressevertreter über die Schau schlendern. Um 14 Uhr öffnet sie für die Öffentlichkeit.

  • Tickets: Tageskarten für die Gartenschau können ab 17. Mai im Internet unter www.lindau2021.de gekauft werden. Ab dem 20. Mai gibt es die Eintrittskarten zudem an der Kasse vor Ort. Erwachsene zahlen 16 Euro, ein ermäßigtes Ticket kostet 8,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren wird ein Eintritt von drei Euro berechnet. „Für Tagesbesucher ist eine aktuelle Registrierung notwendig“, teilt eine Sprecherin von Natur in Lindau mit. Diese könne bis zu drei Tage vor dem Anreisetag im Internet durchgeführt werden. „Wir empfehlen, die Online-Registrierung zu nutzen, um zu vermeiden, dass sich an den Kassen Schlangen bilden.“
    Dauerkarten gibt es bis zum 19. Mai zum Vorverkaufspreis im Internet zu kaufen. Erwachsene zahlen 80 Euro, Ermäßigte 35 Euro und Kinder und Jugendliche 15 Euro.

  • Anreise: Besucher haben verschiedene Möglichkeiten, zur Gartenschau anzureisen: mit dem Auto, per Schiff, Bus oder Bahn. Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten kommen, können Kombi-Angebote nutzen. Bei Anreise mit der Bahn gibt es beispielsweise einen Euro Ermäßigung an der Kasse der Gartenschau. (Lesen Sie auch: Die Corona-Krise macht es möglich: Erstmals zwei Landesgartenschauen in Bayern)

Hier können Besucher in Lindau parken

  • Parken: Auf dem Festland der Insel gibt es drei Parkplätze, die für die Besucher der Gartenschau ausgeschrieben sind (siehe Grafik). Für jeweils sieben Euro kann einen Tag lang auf den Parkplätzen Blauwiese, Vier-Linden-Quartier oder Bahnhof-Reutin geparkt werden. Ein Shuttlebus, der täglich von 9 bis 21.45 Uhr im 15-Minuten-Takt verkehrt, fährt zur Insel und ist im Preis mitinbegriffen. Gäste haben zudem die Möglichkeit, den Stadtbus (Linie 5) zu benutzen. Der Bus hält direkt vor dem nördlichen Eingang des Areals der Gartenschau.

Brauchen Besucher für die Gartenschau einen negativen Schnelltest?

  • Hygieneregeln: Welche Hygieneauflagen jeweils gelten, hängt von der tagesaktuellen Situation ab. „Wir arbeiten auf Basis der aktuellen Richtlinien und sind in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Gesundheitsamt“, heißt es von Seiten der Veranstalter. Zahlreiche Schilder auf dem Gelände werden auf die geltenden Regeln hinweisen. Zudem stehen laut Natur in Lindau zahlreiche Desinfektionsspender auf dem Areal zur Verfügung. Überall dort, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht.
    Tagesabhängig sei auch, ob Besucher einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. „Sollte eine Testpflicht bestehen, raten wir Besuchern, sich am Vortag testen zu lassen“, sagt eine Sprecherin von Natur in Lindau. Das gilt auch für Dauerkartenbesitzer. Welche Corona-Regeln gelten, wird tagesaktuell veröffentlicht auf der Internetseite: www.lindau2021.de/corona

  • Einlass: Die Gartenschau hat zwei Eingänge: Eingang Nord und Eingang Süd. Die Kassen haben von 20. Mai bis 26. September von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ab 21. Juni hat die Veranstaltung von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Bei Abendveranstaltungen gelten entsprechend längere Öffnungszeiten. Das Gelände kann bis zum Einbruch der Dunkelheit und nach Ende einer Veranstaltung über die Drehkreuze verlassen werden. Bis zum 9. Juni wird es wegen Corona keine Veranstaltungen auf dem Gelände geben. Auftritte sollen nachgeholt werden. (Lesen Sie auch: Ingolstädter Landesgartenschau wird eröffnet - Besucher müssen warten)
    Das Gelände der Gartenschau nimmt Form an. Am 20. Mai wird die Veranstaltung eröffnet.
    Das Gelände der Gartenschau nimmt Form an. Am 20. Mai wird die Veranstaltung eröffnet.
    Bild: Christian Flemming

Das erwartet die Besucher auf der Gartenschau in Lindau

  • Attraktionen: Die Gartenschau bietet 40 Ausstellungsbeiträge. Im Bürgerpark beispielsweise hat der Verein Lindau Move einen Skaterpark gebaut. Der Bund Naturschutz hat eine Entdeckungsreise für Naturdetektive organisiert. Im Luitpoldpark steht der „Ring for Peace“ als Symbol des Friedens. Und auf der Schützinger Promenade zeigen Mitarbeiter der Bayerischen Baumschulen, wie auch Pflanzen auf Reisen gehen können.
    Im Landkreis gibt es zudem drei Satellitenstandorte. Die Gemeinde Scheidegg, 20 Kilometer von Lindau entfernt, beteiligt sich mit ihren Wasserfällen an den Gartentagen. Wildromantisch geht es im Markt Weiler-Simmerberg zu. Dort können Besucher die Hausbachklamm erkunden. In Schlachters haben Gäste Einblick in eine Versuchsanstalt für Obstbau.

  • Dauer: Die Stadt Lindau plant die Gartentage über den 26. September hinaus zu verlängern. Es geht um zwei Wochen. Beschlossen ist das noch nicht. Die Gartenbaugesellschaft muss sich dazu noch mit den Ausstellungspartnern abstimmen.

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