Wettbewerb

Lindenberger Gymnasiasten sind Landessieger bei "Jugend forscht"

Samuel Fäßler (links) und Cedric Steiert haben mit einem Hauballen-Überwachungssystem beim Landeswettbewerb den ersten Platz geholt.

Samuel Fäßler (links) und Cedric Steiert haben mit einem Hauballen-Überwachungssystem beim Landeswettbewerb den ersten Platz geholt.

Bild: Elias Fäßler

Samuel Fäßler (links) und Cedric Steiert haben mit einem Hauballen-Überwachungssystem beim Landeswettbewerb den ersten Platz geholt.

Bild: Elias Fäßler

Samuel Fäßler und Cedric Steiert vom Gymnasium Lindenberg gewinnen beim Landeswettbewerb von "Jugend forscht" und stehen jetzt im Bundesfinale
30.03.2021 | Stand: 09:45 Uhr

Samuel Fäßler und Cedric Steiert haben beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ gewonnen. Die beiden Schüler, die das Gymnasium in Lindenberg besuchen, setzten sich mit einem Heuballen-Überwachungssystem gegen 69 andere Projekte durch und sicherten sich den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt. „Es war eine große Überraschung“, sagt der 18-jährige Samuel Fäßler aus Scheffau.

In diesem Jahr fand der Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ virtuell statt. Über drei Tage stellten knapp 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Projekte einer Fachjury vor. Auch Fäßler und sein Kollege Steiert (17) aus Lindenberg präsentierten ihr Überwachungssystem, an dem die beiden schon seit vergangenem Jahr tüfteln. Die beiden Schüler haben ein Gerät gebaut, das die Temperatur von Heuballen überwacht. Denn viele Landwirte kennen das Problem: Heu kann sich während der Haupteinlagerungszeit schnell selbst entzünden. Mithilfe des Überwachungssystems sollen diese Brände verhindert werden. Überhitzen die Heuballen, wird dies dem Landwirt per E-Mail oder einer dazugehörigen App gemeldet. „So kann die Erhitzung frühzeitig erkannt werden“, sagt Fäßler, der bereits zum sechsten Mal bei „Jugend forscht“ dabei war.

250 Euro Preisgeld für die Lindenberger Schüler

„Der Wettbewerb war auch dieses Jahr sehr gut gestaltet“, erzählt Fäßler. „Wir konnten auch die Projekte der anderen Teilnehmer virtuell besuchen und uns austauschen.“ Doch im entscheidenden Moment, in dem die Sieger bekannt gegeben wurde, habe bei Samuel Fäßler das Internet nicht funktioniert. „Ich habe das also erst einmal gar nicht mitbekommen“, sagt der 18-Jährige und lacht. Umso größer war dann die Freude, als die beiden erfuhren, dass sie tatsächlich gewonnen haben. Der erste Preis ist mit 250 Euro dotiert. Was die jungen Wissenschaftler mit dem Geld anstellen wollen, wissen sie noch nicht.

Westallgäuer stehen im Finale von "Jugend forscht"

Mit dem Sieg haben sich Fäßler und Steiert neben zehn anderen bayerischen Teilnehmern für das deutschlandweite Finale von „Jugend forscht“ qualifiziert. Ende Mai findet der Bundeswettbewerb statt. Die Lindenberger Schüler wollen bis dahin nochmals einige Verbesserungen an ihrem Projekt vornehmen. Und nebenbei wird noch fürs Abitur gepaukt.