Gesunde Ernährung

Lindenberger Schüler bekommen frisches Wasser auf Kopfdruck

Katharina Beck (links) und Kerstin Buck vom Förderverein freuen sich über den neuen Trinkwasserspender.

Katharina Beck (links) und Kerstin Buck vom Förderverein freuen sich über den neuen Trinkwasserspender.

Bild: Benjamin Schwärzler

Katharina Beck (links) und Kerstin Buck vom Förderverein freuen sich über den neuen Trinkwasserspender.

Bild: Benjamin Schwärzler

Kostenlos und gesund: Die Antonio-Huber-Schule in Lindenberg hat einen Wasserspender für die Aula angeschafft. Auf welche Weise das Gerät finanziert worden ist.
26.09.2020 | Stand: 11:58 Uhr

Mal leuchtet das Gerät blau, dann wieder grün. Je nachdem, welchen Knopf man drückt. Das fasziniert die Kinder sichtlich. Noch viel wichtiger ist aber das, was rauskommt: frisches Trinkwasser.

„Wir wollen im Zuge der gesunden Ernährung, dass die Kinder viel Wasser trinken. Das Wasser in Lindenberg hat Mineralwasser-Qualität“, hebt Schulleiterin Elisabeth Magin hervor. In der Aula der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg steht neuerdings ein Trinkwasserspender, an dem sich die rund 160 Mädchen und Buben des Sonderpädagogischen Förderzentrums kostenlos bedienen können.

Das Wasserspender ist gemietet und kostet 5000 Euro

Der Anstoß ist aus der Schülerschaft gekommen. An der Umsetzung beteiligt war Lehrer Christian Diterich, der auch einer von zwei Energiebeauftragten der Schule ist. Er hat sich für einen Trinkwasserspender entschieden, mit dem die Kinder per Knopfdruck das Wasser kühlen und auch sprudeln können. Die Schule hat ihn für fünf Jahre gemietet – für 5000 Euro.

Preisgeld fließt regelmäßig ins Westallgäu

Finanziert wird er einerseits durch Preisgeld, das die Schule zuletzt beim Energiesparwettbewerb des Landkreises gewonnen hat. „Wir sind seit fünf Jahren immer in den Top 3“, sagt Diterich. Prämiert werden unter anderem Projekte wie Müllsammeln oder Schulobst.

Der Förderverein der Antonio-Huber-Schule wurde 2017 gegründet

Weitere 1000 Euro hat der Förderverein beigesteuert, der sich 2017 anlässlich der 50-Jahr-Feier gegründet hat. „Mit dem Preisgeld allein hätten wir es nicht stemmen können“, sagt Magin. Deshalb ist sie froh, dass der rund 50 Mitglieder starke Förderverein, an dessen Spitze mit Volker Graf-Hoffmann ein Lehrer steht, sofort Bereitschaft signalisiert hat. „Es kommt allen Schülern zugute“, sagt der Vorsitzende.

Der Förderverein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Er hat schon Spielgeräte gekauft und Zuschüsse zu Klassenfahrten gezahlt. Und am 12. Oktober wird er kostenlos eine frisch gekochte Erntedanksuppe verteilen. Auch das gehört zur gesunden Ernährung.