Brauerei

Meckatzer Löwenbräu: Neue Tanks kommen mit Blaulicht

Meckatzer Löwenbräu

Der erste Edelstahltank traf um 4.39 Uhr morgens bei der Meckatzer Löwenbräu ein.

Bild: Meckatzer Löwenbräu

Der erste Edelstahltank traf um 4.39 Uhr morgens bei der Meckatzer Löwenbräu ein.

Bild: Meckatzer Löwenbräu

Es ist die größte Investition der Firmengeschichte: Die Brauerei baut im Ortsteil von Heimenkirch einen neuen Gär- und Lagerkeller. Wie viel Bier in die Tanks passt.
11.08.2021 | Stand: 17:35 Uhr

Mit Polizeibegleitung ist am Mittwoch um 4.39 Uhr ein Schwertransporter aus Wangen in der Meckatzer Löwenbräu angekommen – auf seiner Ladefläche der erste von 26 Reife- und Lagertanks. Das hat das Unternehmen aus Heimenkirch mitgeteilt.

Mit Hilfe eines Mobilkrans werden die Behälter aus Edelstahl eingesetzt.
Mit Hilfe eines Mobilkrans werden die Behälter aus Edelstahl eingesetzt.
Bild: Meckatzer Löwenbräu

Der 8,5 Tonnen schwere Edelstahltank bildet mit den 25 anderen das Herzstück im neuen Gebäude der Brauerei. Sie haben zusammen eine Kapazität von 26.500 Hektolitern. „Nach dem Baubeginn im September des vergangenen Jahres ist das wieder ein ganz besonderer Moment“, sagt Projektleiter und Braumeister Max Stör.

Meckatzer Löwenbräu investiert zwölf Millionen Euro

Die Mitarbeiter hätten alle viel Herzblut eingebracht. Immerhin ist es mit zwölf Millionen Euro die größte Investition in der Geschichte der Meckatzer Löwenbräu. „In den letzten Monaten haben wir eine Hülle, einen Körper gebaut, jetzt kommt nach und nach die Seele dazu“, erklärt Stör.

So sieht die Baustelle bei der Meckatzer Löwenbräu von oben aus.
So sieht die Baustelle bei der Meckatzer Löwenbräu von oben aus.
Bild: Meckatzer Löwenbräu

Mit dem Neubau des Gär- und Lagerkellers verfolgt die Brauerei nach eigenen Angaben keine Wachstumsstrategie. In erster Linie handelt es sich um einen Ersatz für die in die Jahre gekommene Anlage. Die baulichen Eigenschaften des jetzigen Gebäudes würden gleichbleibende Produktions- und Arbeitsprozesse erschweren, erklärt Stör. Zudem könne die selbst gezüchtete Hefe mit dem neuen Hefekeller auf einem „ganz anderen Niveau“ gemanagt werden.