Scheidegg

Mehr Parkplätze am Scheidegger Reptilienzoo

Scheidegg Parkplätze

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Bild: Olaf Winkler

Scheidegg Parkplätze

Bild: Olaf Winkler

Details zum Infogebäude an den Wasserfällen festgelegt
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Von owi
08.12.2019 | Stand: 17:22 Uhr

Der Reptilienzoo und die Scheidegger Wasserfälle liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Beide Attraktionen rechnen rund um die Lindauer Landesgartenschau 2021 mit mehr Besuchern. Und sie rüsten sich dafür. Das hat jetzt auch erneut den Bauausschuss des Gemeinderates beschäftigt.

Bislang gibt es 18 Parkplätze am Reptilienzoo im Bereich Gretenmühle. Im Moment stehen sie zwar leer, weil der Reptilienzoo wegen der Winterruhe der Tiere bis Januar geschlossen ist. Rücken 2020 wieder viele Besucher an, sind Engpässe vorprogrammiert. Daher sollen nun 40 neue Parkplätze entstehen. Geplant sind sie in Verlängerung der jetzigen Parkfläche in Richtung Osten und damit parallel zur Bundesstraße 308. An der Zu- und Abfahrt ändert sich somit nichts. Aus Sicht der Ausschussmitglieder spricht nichts gegen diese Planung und so votierten sie einstimmig für den Bau.

Nur wenig westlich wird bereits gebaut. Das Fundament für das neue Informationsgebäude an den Scheidegger Wasserfällen soll noch vor dem Winter fertig sein. Deshalb sind die Wasserfälle derzeit auch geschlossen und der Durchgang verboten. Für das Frühjahr 2020 ist dann die Errichtung der Holzkonstruktion und in der Folge der Innenausbau des insgesamt rund 500 000 Euro teuren Gebäudes vorgesehen. Auf einer Grundfläche von gut 18 mal zehn Metern entstehen neben WC-Anlagen und einem Kiosk auch ein Informationsraum und ein sogenanntes grünes Klassenzimmer. In diesem nicht beheizten Bereich sollen sich Besuchergruppen mit der Geologie beschäftigen können – und deshalb auch einen großen Ausblick auf die umgebende Natur haben. Doch es soll auch möglich sein, diesen Bereich während des Winters und bei längeren Schlechtwetterphasen zu schließen. Deshalb haben sich die Ausschussmitglieder für Schiebefelder entschieden, das Material allerdings noch nicht festgelegt. Klar ist aber: Die im Vorfeld diskutierten Glasschiebeelemente für rund 11 000 Euro sind den Ausschussmitgliedern zu teuer.

Auch für den Innenbereich des Gebäudes sollen baldmöglichst die Aufträge vergeben werden. Festgelegt hat der Ausschuss daher die Fliesen für Küche, WC und den Boden. In den Toiletten soll es zudem großformatige Fotos der Wasserfälle geben. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für August 2020 geplant. Zuschüsse nimmt die Marktgemeinde dafür nicht in Anspruch, erklärt die technische Mitarbeiterin im Bauamt, Petra Symelka, auf Nachfrage desWestallgäuers.