Premiere im Landkreis Lindau

"Mit der Maus ins Rathaus": Markt Scheidegg erhält die Auszeichnung Digitales Amt

Dieses Schild weist Scheidegg als Digitales Amt aus. Ministerin Judith Gerlach hat das Prädikat der Marktgemeinde als erster Kommune im Landkreis verliehen. Über die Auszeichnung freuen sich Bürgermeister Ulrich Pfanner und Kämmerer Maximilian Pfister, der sich um das Thema Digitalisierung im Rathaus kümmert.

Dieses Schild weist Scheidegg als Digitales Amt aus. Ministerin Judith Gerlach hat das Prädikat der Marktgemeinde als erster Kommune im Landkreis verliehen. Über die Auszeichnung freuen sich Bürgermeister Ulrich Pfanner und Kämmerer Maximilian Pfister, der sich um das Thema Digitalisierung im Rathaus kümmert.

Bild: Beritt Brattge

Dieses Schild weist Scheidegg als Digitales Amt aus. Ministerin Judith Gerlach hat das Prädikat der Marktgemeinde als erster Kommune im Landkreis verliehen. Über die Auszeichnung freuen sich Bürgermeister Ulrich Pfanner und Kämmerer Maximilian Pfister, der sich um das Thema Digitalisierung im Rathaus kümmert.

Bild: Beritt Brattge

Hund anmelden oder Wahlunterlagen beantragen: Bürger können in der Gemeinde Scheidegg viele Dinge online erledigen. Der Wandel in der Verwaltung wird belohnt.
26.11.2021 | Stand: 11:54 Uhr

In Scheidegg können sich Bürgerinnen und Bürger bei vielen Dingen den Gang ins Rathaus sparen. Viele Angelegenheiten können sie online von zu Hause aus erledigen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Dafür hat die Marktgemeinde jetzt von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach die Auszeichnung Digitales Amt erhalten – als eine von 30 Kommunen in Bayern und als erste im Landkreis Lindau. „Darauf können wir schon ein bisschen stolz sein“, sagt Bürgermeister Ulrich Pfanner.

Scheidegg ist die erste Kommune im Landkreis Lindau, die den Titel Digitales Amt erhält

Seit gut einem Jahr treibt die Marktgemeinde die Digitalisierung voran. Das hängt auch mit einer Personalie zusammen. Mit Kämmerer Maximilian Pfister hat das Rathaus einen digitalaffinen Mitarbeiter. Er kümmert sich „nebenher“ um das Thema. „Du brauchst einen jüngeren Mitarbeiter dafür“, sagt Pfanner.

Der Markt Scheidegg profitiert vom digitalaffinen Kämmerer Maximilian Pfister, der den Wandel voran treibt

Die Beantragung von Wahlunterlagen, An- und Abmeldung von Hunden, Bauantragsformulare – das sind nur ein paar Beispiele, was Bürger in Scheidegg unter dem Motto „Mit der Maus ins Rathaus“ alles online erledigen können. Und sie nutzen die Möglichkeit. Beispiel Bundestagswahl. Da haben laut Pfister 35 Prozent der Briefwähler ihre Unterlagen online beantragt. „Das geht bequem rund um die Uhr und wir sparen uns etwas Arbeit“, beschreibt der Kämmerer die Vorteile.

Scheidegg bietet als Digitales Amt mindestens 50 kommunale oder zentrale Online-Verfahren an

Um das Prädikat „Digitales Amt“ zu erhalten, müssen Kommunen mindestens 50 rein kommunale oder zentrale Online-Verfahren im Bayernportal verlinkt haben. Nach einer Prüfung durch das bayerische Ministerium für Digitales erhalten die entsprechenden Gemeinden ein Schild mit der Aufschrift Digitales Amt, ein Online-Signet für die Internet-Seite und sie werden auf der Webseite des Ministeriums veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Schreinerei 4.0: Diese beiden Westallgäuer Schreiner setzen auf neue Technologien)

Digitalministerin Judith Gerlach würdigt Engagement des Markts Scheidegg

Die ausgezeichneten Gemeinden seien in Sachen Digitalisierung „vorbildlich unterwegs“, sagt die zuständige Ministerin Gerlach. Mit dem Prädikat Digitales Amt wolle die Regierung nicht nur das Engagement der Kommunen würdigen. „Wir wollen auch den Bürgerinnen und Bürgern zeigen: Schaut her, hier könnt ihr viele eurer Anliegen schon online erledigen.“

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