Einkaufen in Heimenkirch

Netto-Markt darf in Heimenkirch erweitern

Der Discounter Netto will seine Filiale in Heimenkirch erweitern. Der Gemeinderat wünscht sich auf den Parkflächen davor Bäume.

Der Discounter Netto will seine Filiale in Heimenkirch erweitern. Der Gemeinderat wünscht sich auf den Parkflächen davor Bäume.

Bild: Olaf Winkler

Der Discounter Netto will seine Filiale in Heimenkirch erweitern. Der Gemeinderat wünscht sich auf den Parkflächen davor Bäume.

Bild: Olaf Winkler

Diskussion im Gemeinderat Heimenkirch: Georg Lindl wünscht sich eine PV-Anlage und mehr Grün. Warum daraus wohl nichts wird.
17.09.2022 | Stand: 17:55 Uhr

Der Discounter Netto will seine Filiale in Heimenkirch im nächsten Jahr erweitern. Dem entsprechenden Bauantrag hat jetzt der Gemeinderat zugestimmt. Allerdings gab das Gremium dem Bauherrn die Anregungen mit auf den Weg, Photovoltaik-Anlagen zu installieren und den Parkplatz mit mehr Bäumen auszustatten.

Das Netto-Gebäude gehört einer Immobiliengesellschaft. Für sie nahm Clemens Wiedemann an der Sitzung teil. An ihn gerichtet fragte Georg Lindl (Grüne), ob „man eine so große Dachfläche verschwenden“ und keine PV-Anlage darauf errichten wolle. „Das finde ich peinlich“, ergänzte er. Doch laut Wiedemann sei eine Installation nicht möglich. Die Dachlast sei nicht entsprechend berechnet. Der größte Teil des Daches bleibe unverändert. Vielmehr sind nach Osten und Westen zwei Anbauten an dem 21,5 Meter breiten Gebäude vorgesehen.

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Nach Westen soll es um zehn Meter länger werden. Im Osten und damit auf der Eingangsseite ist ein sechs Meter langer Backshop-Bereich vorgesehen. Zumindest auf diesen beiden Anbauten sollte nach Ansicht von Lindl künftig eine PV-Anlage installiert sein.

Bäume wird es auf dem Parkplatz in Heimenkirch wohl nicht geben

Auch hinsichtlich zusätzlicher Bäume im Bereich der Parkplätze machte Wiedemann wenig Hoffnung. Früher vorhandene Bäume seien der Erneuerung der Bundesstraße zum Opfer gefallen. Das Pflanzen neuer Bäume reduziere die Anzahl der Parkplätze. Und das sei aus Sicht von Netto nicht akzeptabel.

Bürgermeister Markus Reichart verwies darauf, dass das Gebäude auch mit den geplanten Erweiterungen den Vorgaben des Bebauungsplans entspreche. Einzig Artur Prinz stimmte am Ende gegen den Bauantrag, über den letztlich das Landratsamt zu entscheiden hat.

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