Corona-Pandemie

Neue Fälle: Zahl der Corona-Toten im Landkreis Lindau steigt

Die Corona-Pandemie hat das Allgäu und den Landkreis Lindau weiterhin fest im Griff.

Die Corona-Pandemie hat das Allgäu und den Landkreis Lindau weiterhin fest im Griff.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat das Allgäu und den Landkreis Lindau weiterhin fest im Griff.

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Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Lindau aber leicht gesunken. Wieso das benachbarte Vorarlberg eine Ausreisetestpflicht für den Bregenzerwald einführt.
20.04.2021 | Stand: 17:59 Uhr

Das Robert-Koch-Institut hat am Dienstag zwei neue Corona-Todesfälle im Landkreis Lindau gemeldet. Die Zahl der Menschen in der Region, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben sind, ist somit auf insgesamt 62 gestiegen (Stand: 20. April).

Auf Nachfrage unserer Redaktion teilte das Landratsamt mit, dass eine der beiden verstorbenen Personen in einem Pflegeheim gelebt hatte. „Keine der Personen war durchgeimpft“, sagte Sprecherin Sibylle Ehreiser. Weitere Auskünfte zu den Todesfällen gab die Behörde nicht.

Die 7-Tage-Inzidenz ist derweil leicht auf 111,0 gesunken. Deutlich höher waren am Dienstag die Werte in den Nachbarlandkreisen Ravensburg (155,2) und Oberallgäu (176,3).

Vorarlberg führt Ausreisetestpflicht im Bregenzerwald ein

Und auch in Vorarlberg sind die Zahlen in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen. Vor allem im Bregenzerwald. Deshalb hat die dortige Landesregierung die Reißleine gezogen: Ab Mittwoch, 0 Uhr, muss jeder, der den Bregenzerwald verlässt, einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Test vorlegen. Die Ausreisetestpflicht gilt für mindestens sieben Tage. Ausgenommen sind Kinder bis zehn Jahre und Schüler.

Private Treffen machen fünf Gemeinden zu Hotspots

Als Hotspots gelten Lingenau, Schwarzenberg, Andelsbuch, Alberschwende und Egg. Hier kommen teils 25 Fälle auf 1500 Einwohner. Auslöser für die hohen Zahlen sind laut Landesregierung private Treffen und Feiern gewesen. „Alles kein Grund zur Beunruhigung“, versichert Landeshauptmann Markus Wallner.

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Man wolle den „Vorarlberger Weg“ allerdings konsequent fortsetzen, weshalb die Testpflicht nun wieder eingeführt werde. Bereits Ende März hatte es eine Ausreisetestpflicht für das ans Westallgäu angrenzende Leiblachtal gegeben.

Etwa 7000 Personen pendeln nach Angaben der Vorarlberger Landesregierung täglich vom Bregenzerwald ins Rheintal, etwa 1500 Personen in die Gegenrichtung.