Politische Demo

"Omas gegen Rechts" demonstrieren in Lindenberg gegen die AfD

Die "Omas gegen Rechts" haben in Lindenberg gegen die AfD demonstriert.

Die "Omas gegen Rechts" haben in Lindenberg gegen die AfD demonstriert.

Bild: Peter Mittermeier

Die "Omas gegen Rechts" haben in Lindenberg gegen die AfD demonstriert.

Bild: Peter Mittermeier

Während die AfD in Lindenberg harte Kritik an der Afghanistan-Politik äußert, sind die Gegner deutlich in der Überzahl. Wie die Polizei den Abend bewertet.
15.09.2021 | Stand: 10:51 Uhr

Die Gegner der AfD waren auf dem Stadtplatz in Lindenberg klar in der Überzahl. Während sich bei der vom Lindauer Direktkandidaten Rainer Rothfuß organisierten AfD-Wahlveranstaltung „Afghanistan: Stoppt das endlose Politikversagen“ etwas mehr als ein Dutzend Zuhörer einfanden, fanden bei der von den „Omas gegen Rechts“ organisierten Gegendemo bis zu 70 Teilnehmer zusammen.

"Omas gegen Rechts" zeigen Haltung in Lindenberg

Unter anderem Pfadfinder und Antifa-Sympathisanten, der Linken-Kreisrat Charly Schweizer und SPD-Bundestagskandidat Martin Holderied traten gemeinsam auf. Mit Musik, Redebeiträgen, Sprechchören und Bannern. „Die Normalität der AfD ist nicht unsere“, machte Doris Hog von den „Omas gegen Rechts“ ihre Haltung deutlich.

AfD-Abgeordnete Maier und Otten sprechen in Lindenberg

Derweil kritisierten auf der mobilen Bühne der AfD neben Rothfuß der Landtagsabgeordnete Christoph Maier und Bundestagsabgeordnete Gerold Otten die Afghanistan-Politik der Bundesregierung heftig. „Wir haben Terroristen ins Land gelassen“, sagte Maier, der dem rechten Flügelt zuzuordnen ist, über die Ortskräfte und betonte: „Wir als AfD wollen, dass Deutschland deutsch bleibt.“ Otten, der Oberst der Reserve ist und dem Verteidigungsausschuss im Bundestag angehört, betonte, dass Mali wohl „der nächste Brennpunkt“ werde.

AfD-Direktkandidat Rainer Rothfuß spricht von "Totalversagen"

Rothfuß bezeichnete den Bundeswehr-Einsatz als „völkerrechtswidrig“ und „Totalversagen“. Auch die Corona-Politik, die Glaubwürdigkeit der Medien und eine mögliche Wahlmanipulation sprach er an.

Die beiden Parallel-Veranstaltungen am Montagabend verliefen, bis auf von beiden Seiten verursachten Kleinigkeiten, weitgehend störungsfrei. Diesen Eindruck bestätigte im Nachgang auch die Polizei. Ein Dutzend Polizisten waren im Einsatz, mussten aber nur wenig eingreifen.

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