Beliebtes Ausflugsziel

Overtourism: Der Eistobel im Westallgäu bekommt eine neue Zufahrt

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Der Eistobel ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Der Eistobel ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Bild: Helmut Schuwerk

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Der Eistobel ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Bild: Helmut Schuwerk

Die Gemeinde Grünenbach baut die Straße zum Eistobel-Parkplatz aus. Die Parksituation war wegen des Besucherandrangs in den vergangenen Monaten oft ein Thema.
10.10.2020 | Stand: 07:11 Uhr

Die Fördergemeinschaft Eistobel lässt im November neue Parkflächen westlich der viel besuchten Tourismusattraktion bauen. Die Gemeinde Grünenbach nutzt dies, um gleichzeitig eine neue Zufahrt zu den Parkplätzen zu schaffen. Künftig erfolgt die Zufahrt, wie zuletzt auch die Abfahrt über eine Gemeindestraße, die weiter westlich wieder auf die Staatsstraße führt.

Erstmals gab es eine Parkplatz-Aufsicht wegen des Andrangs

Die Parksituation sowie die Zu- und Abfahrt rund um das Eistobel beschäftigt die Gemeinde Grünenbach sowie die Fördergemeinschaft Eistobel schon längere Zeit. In diesem Jahr war der Besucherandrang besonders groß. Erstmals kam eine Parkplatz-Aufsicht zum Einsatz und zeitweise wurden Autofahrer nicht mehr auf die überfüllten Parkflächen gelassen.

Unabhängig vom Andrang in diesem Jahr hatte die Fördergemeinschaft allerdings bereits ein zusätzliches Grundstück zur Ausweisung von Parkflächen erworben. Bereits seit zwei Jahren ist die Ausfahrt über die bestehende Gemeindestraße ausgeschildert. Sie ist derzeit aber zu schmal, um einen Gegenverkehr zu ermöglichen. Daher soll nun für 35 000 Euro ein Ausbau erfolgen, der einen Begegnungsverkehr ermöglicht.

Zufahrt Eistobel
Auf dem Grundstück vorne rechts entstehen zusätzliche Parkplätze für Eistobel-Besucher. Die Gemeinde will nun den nördlich davon verlaufenden Weg ausbauen, um die Zu- und Abfahrt zu verlegen.
Bild: Olaf Winkler

Der Grünenbacher Gemeinderat hat nun einstimmig beschlossen, dass die Kommune dafür die Kosten übernimmt. Die Auszahlung an die Fördergemeinschaft, die Bauherr der Maßnahme ist, erfolgt aber erst 2021, da heuer keine Mittel im Haushalt dafür vorgesehen waren. (Lesen Sie auch: Das sind die schönsten Klammen, Schluchten und Tobel im Allgäu)