Fridays for Future

Plakate in Lindenberger Schaufenstern werben für Klimaschutz

Der kleine Eisbär macht in der Auslage von Buch Netzer auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Der kleine Eisbär macht in der Auslage von Buch Netzer auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Bild: Anna Feßler

Der kleine Eisbär macht in der Auslage von Buch Netzer auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Bild: Anna Feßler

Junge Klimaschützer im Westallgäu verteilen ihre Klimaschutz-Plakate an die Läden in Lindenberg. Warum die Geschäftsleute ihr Anliegen unterstützen.
19.04.2021 | Stand: 05:45 Uhr

Corona bremst auch die Aktionen der Bewegung „Fridays for Future“ ein wenig aus. Mit ihren Plakaten wollten Lindenberger Unterstützerinnen und Unterstützer Mitte März auf dem Stadtplatz auf den Klimawandel aufmerksam machen, allerdings nahmen aufgrund der Pandemie einige nicht an der Demonstration teil. „Wir haben deren Plakate dann vorne am Stadtplatz hingelegt und dazu erklärt, dass sie jeweils für einen Menschen stehen“, sagt Maike Funk aus Scheidegg, die sich bei der Fridays-for-Future-Bewegung engagiert. Doch dies sollte nicht alles sein.

"Klimawandel geht alle an"

Und so entstand die Idee, die Plakate öffentlich in Lindenberg auszuhängen. Inzwischen hängen oder stehen in einer Reihe von Lindenbergers Schaufenstern bunte Plakate und werben für mehr Klimaschutz. „Klimawandel geht uns alle was an“, steht etwa auf einem Pappkarton in der Auslage des Sportgeschäfts Haisermann neben einer Schaufensterpuppe in Wanderbekleidung, der Slogan „Verkehrswende heißt vorwärts nicht rückwärts“ hängt an der Tür des Eine-Welt-Ladens, und „Wo ist mein Zuhause?“ fragt der kleine Eisbär, umringt von Büchern zum Thema Klimawandel bei Buch Netzer. „Sie sind auf mich zugekommen, und da beteiligen wir uns natürlich gerne“, sagt Simone Kitz, eine von drei Vorstandsmitgliedern der Leistungsgemeinschaft, in der zahlreiche Lindenberger Geschäfte organisiert sind. In zwölf Läden hängen bereits Plakate oder werden noch die nächsten Tage aufgehängt oder aufgestellt, sagt Funk. Etwa zwei bis drei Wochen sollen sie dort zu sehen sein. „Gerne natürlich auch länger“,betont Funk.