Vorarlberg

Schlange geht in Kleidergeschäft shoppen

Schlange in Geschäft

Eine Ringelnatter hat sich in ein Kleidergeschäft in Hohenems verirrt und sich um Kleiderbügel geschlängelt. Polizisten fingen das Tier mit einem Karton ein und ließen es am Alten Rhein frei.

Bild: Polizei Vorarlberg

Eine Ringelnatter hat sich in ein Kleidergeschäft in Hohenems verirrt und sich um Kleiderbügel geschlängelt. Polizisten fingen das Tier mit einem Karton ein und ließen es am Alten Rhein frei.

Bild: Polizei Vorarlberg

Eine Ringelnatter verirrt sich in Hohenemser Laden. Polizisten setzen das Reptil am Alten Rhein aus.
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Von orf
24.05.2020 | Stand: 11:59 Uhr

Mit einer im wahrsten Sinne des Wortes kaltblütigen Belästigung hat es die Polizei in Hohenems (Vorarlberg)  zu tun bekommen: Eine Schlange hatte sich in ein Kleidergeschäft verirrt.

Wenn die Polizei in ein Kleidergeschäft gerufen wird, gehe es meist um Ladendiebstahl, teilt der Österreischishe Rundfunk auf seiner Internetseite mit. In seltenen Fällen könne es aber auch um aggressive Kundschaft gehen, wie am Mittwoch um kurz vor 8 Uhr. Da bekam es eine Streife der Polizeiinspektion Hohenems mit einer Schlange an der Kasse zu tun – und zwar buchstäblich.

Beim Eintreffen fanden die Beamten die unerwünschte Kundin an einem Kleiderständer hinter dem Kassenbereich auf. Die Festnahme gestaltete sich indes schwierig, da die schuppige Shopperin offenbar weder etwas passend Ärmelloses im Sortiment finden konnte, noch mit einer vorzeitigen, behördlichen Beendigung ihres Einkaufsausflugs einverstanden war.

Experten identifizieren das zischende Tier

Nach einer ersten erkennungsdienstlichen Behandlung konnte die kaltblütige Kundschaft mithilfe des Naturkundemuseums "inatura" Dornbirn und der Tierrettung als ungiftige Ringelnatter identifiziert werden. Das überraschend große Exemplar wollte sich aber nicht in Gewahrsam begeben und gab dies den Beamten zischend und bissig zu verstehen.

Schlange mit Karton festgenommen, dann in die Freiheit entlassen

Mit der Zeit konnten die Polizisten das Tier aber beruhigen und zu einem Ausflug mit dem Streifenwagen überreden: Es gelang ihnen, die nervöse Natter mit einem Karton vorübergehend festzunehmen. Wenig später wurde sie ohne Anzeige am Alten Rhein auf freien Fuß beziehungsweise Bauch gesetzt.

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