Nach Vandalismus-Fall in Weiler

Schmierfinken vom Räuber-Kasimir-Weg kommen wohl ungestraft davon

Der Spendenvogel am Räuber-Kasimir-Weg ist von Unbekannten Mitte Oktober pink angesprüht worden.

Der Spendenvogel am Räuber-Kasimir-Weg ist von Unbekannten Mitte Oktober pink angesprüht worden.

Bild: Lukas Huber

Der Spendenvogel am Räuber-Kasimir-Weg ist von Unbekannten Mitte Oktober pink angesprüht worden.

Bild: Lukas Huber

Die Spuren der Vandalismus-Attacke an der Freizeiteinrichtung im Oktober sind heute noch sichtbar. Trotzdem ist der Erlebnisweg auch im Winter beliebt.
24.01.2023 | Stand: 05:44 Uhr

So wie es aussieht, müssen diejenigen, die Mitte Oktober Teile des Räuber-Kasimir-Wegs in Weiler beschädigt und beschmiert haben, nicht mit Folgen rechnen. Bis heute gebe es trotz der ausgesetzten Belohnung von 1000 Euro keine Anhaltspunkte auf die Verursacher, bedauert Stephanie Novy als Zweite Bürgermeisterin und Mitinitiatorin der Familienattraktion. „Ich glaube auch nicht, dass da noch etwas passieren wird.“

Vandalismus am Räuber-Kasimir-Weg: Ehrenamtliche säubern die Objekte

Ehrenamtliche hatten unmittelbar nach der Vandalismus-Attacke fast alle verschmutzten Objekte auf dem zwei Kilometer langen Erlebnisweg so gut wie möglich gesäubert – von der Fotowand mit Gucklöchern sowie der Spendenkasse in Form eines geschnitzten Vogels ging die pinke Sprühfarbe allerdings nicht mehr ab. Letzterer sei sehr aufwendig gewesen und werde deshalb wohl so bleiben.

Um die Wand wollen sich die Ehrenamtlichen im Frühjahr kümmern. „Wir werden sie vermutlich abschleifen und neu anmalen müssen.“ Der Räuber-Kasimir-Weg ist auch im Winter gut besucht: „Vor allem während des tollen Wetters in den Ferien war viel los“, berichtet Novy, die sich darüber genauso freut wie über die Spendenbereitschaft. Nach dem Vandalismus hätten sie und ihre Mitstreiter zur Wiederherstellung etwa 1000 Euro bekommen.