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Grenzgeschichten

Schmuggler-Drama bei Riefensberg endete für Josef Haid 1920 tödlich

Josef Haid wurde in Gestratz beigesetzt, wo auf dem Friedhof sein Grab lag, ist nicht bekannt.

Josef Haid wurde in Gestratz beigesetzt, wo auf dem Friedhof sein Grab lag, ist nicht bekannt.

Bild: Ingrid Grohe

Josef Haid wurde in Gestratz beigesetzt, wo auf dem Friedhof sein Grab lag, ist nicht bekannt.

Bild: Ingrid Grohe

Vor gut 100 Jahren starb ein Mann aus Gestratz durch die Kugel eines Grenzaufsehers. War es Selbstverteidigung? Wie die Heimatzeitung die Ereignisse schilderte.
21.02.2021 | Stand: 06:38 Uhr

"So hat das unselige Schmuggeln leider wieder ein Todesopfer gefordert. Möchte dieser Fall doch eine Warnung für viele andere sein!“. So endet ein Artikel im Anzeige-Blatt für das westliche Allgäu vom 28. Oktober 1920. Über mehrere Tage hinweg berichtete die in Weiler im Allgäu erscheinende Tageszeitung, die heute Der Westallgäuer heißt, von einem tragischen Ereignis an der deutsch-österreichischen Grenze bei Riefensberg/Ach: An einem Oktobersonntag vor gut 100 Jahren erschoss ein österreichischer Grenzpolizist den Holzarbeiter Josef Haid aus Gestratz.

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