Wetter im Allgäu

Schwere Gewitter im Allgäu halten Rettungsdienste auf Trab

Auch im Westallgäu hinterließ das Gewitter Spuren.

Auch im Westallgäu hinterließ das Gewitter Spuren.

Auch im Westallgäu hinterließ das Gewitter Spuren.

Ein schweres Unwetter mit Gewitter, Starkregen und Sturmböen hat am Dienstagabend Feuerwehren im Allgäu beschäftigt.
09.06.2021 | Stand: 07:26 Uhr

Das Unwetter traf vor allem das Westallgäu. Nach einem gut 20-minütigen heftigen Dauerregen liefen Gullys über, Bäche traten über die Ufer. Mehrere Keller liefen voll, zudem wurden Fahrbahnen überspült. Betroffen waren vor allem die Bereiche Weiler-Simmerberg, Scheidegg und Lindenberg-Ried. Teils stand das Wasser zentimeterhoch auf der Fahrbahn.

Schneepflug soll Geröll wegräumen

So war die Staatsstraße zwischen Bremenried (Weiler-Simmerberg) und der Grenze nach Österreich stellenweise kaum passierbar. Eine große Menge an Geröll erschwerte zudem auf der Kreisstraße zwischen Weiler-Simmerberg und Scheidegg das Durchkommen. Dort war der Einsatz eines Schneepfluges geplant, um die teils größeren Steine von der Fahrbahn zu bekommen.

Im Einsatz waren neben mehreren Feuerwehren mit Dutzenden Einsatzkräften auch Mitarbeiter von Bauhöfen. Allein in Weiler hatte die Feuerwehr bis 20 Uhr 30 Einsatzstellen, berichtet Kreisbrandrat Wolfgang Endres.

Erst vor gut einem Jahr war der gleiche Bereich des Westallgäus von einem Unwetter betroffen. Das fiel allerdings noch etwas heftiger aus als diesmal.

Auch der Raum Kempten und Oberallgäu erlebte am Dienstagabend ein heftiges Gewitter mit Starkregen. Hier rückten die Rettungskräfte ebenfalls mehrfach aus.

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