Ski alpin

So erfolgreich war das Westallgäuer Team bereits in der Ski-Saison

Jakob Wieber vom SC Oberstaufen, hier im 800-Meter-Hindernisparcours, wurde Dritter in der U16 und erreichte damit die Qualifikation für den Deutschen Schülercup.

Jakob Wieber vom SC Oberstaufen, hier im 800-Meter-Hindernisparcours, wurde Dritter in der U16 und erreichte damit die Qualifikation für den Deutschen Schülercup.

Bild: Adi Ballerstedt

Jakob Wieber vom SC Oberstaufen, hier im 800-Meter-Hindernisparcours, wurde Dritter in der U16 und erreichte damit die Qualifikation für den Deutschen Schülercup.

Bild: Adi Ballerstedt

Mit dem Konditionswettkampf in Wangen beginnt für das Regionalteam Westallgäu die neue Ski-Saison. Und das sehr erfolgreich. Was die Mannschaft erreicht hat.

17.09.2020 | Stand: 07:04 Uhr

Die neue Ski-Saison hat begonnen – und zwar im Allgäu-Stadion in Wangen. Das Regionalteam Westallgäu hat dort den Konditionswettkampf für den Lena-Weiss-Cup und den Reischmann-Cup ausgerichtet. Skifahrer aus dem ganzen Allgäu konnten unter freiem Himmel die ersten Punkte für die beiden Rennserien sammeln.

Das Regionalteam überzeugte dabei sportlich: Fenja und Lennart Jauch, Hannah Tschada, Leon Jost, David Ortlieb sowie Jakob Wieber schafften die Qualifikation für den Deutschen Schülercup (DSC).

Aufwändiges Hygienekonzept im Allgäu für den DSC

Während einige Regionen die Qualifikationsmöglichkeit für den DSC coronabedingt gestrichen hatten, wurde im Allgäu der Konditionswettbewerb mit einem aufwändigen Hygienekonzept als Freiluftveranstaltung neu konzipiert. Bislang fand er immer in der Halle statt. Die Sportregionen traten in getrennten Riegen und zu verschiedenen Uhrzeiten an, um eine Durchmischung der Gruppen zu vermeiden. Es durften keine Sportgeräte angefasst werden. Maskenpflicht, Handdesinfektion und Adressregistrierung waren selbstverständlicher Bestandteil.

Was zunächst aufwendig in der Organisation war, wurde zu einem spannenden Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein, bei dem die 128 jungen Skifahrer viel Einsatz und hervorragende Leistungen zeigten.

Der Vielseitigkeitstest bestand aus fünf Disziplinen. Die Jahrgänge 2007/08 (Altersklasse U14 im Lena-Weiss-Cup) und 2009 (Altersklasse U12 im Reischmann-Cup) mussten einen 400 Meter langen Hindernisparcours bewältigen. Die älteren Athleten der U16 mussten die doppelte Distanz laufen. Mit dem Standweitsprung wurde die Sprungkraft getestet und im Rollbrettparcours die Rumpfkraft.

Koordination, Balance und Rumpfkraft wurden in Wangen abgefragt

Koordination und Balancefähigkeiten waren auf der Slackline gefragt. Die rund sieben Meter lange Leine musste vorwärts und – wer vorne dabei sein wollte – auch rückwärts begangen werden. Sprintfähigkeit sowie Bein- und Rumpfkraft waren an Station 5 gefragt: Ein Zugschlitten, beladen mit 50 Prozent des eigenen Körpergewichts, musste über die Tartanbahn gezogen werden.

In der U14 siegte Fenja Jauch, die für den TSV Gestratz startet jedoch seit dieser Saison im Oberallgäu trainiert. Hannah Tschada (SCB Lindau) erreichte im starken 24-köpfigen Feld den dritten Platz. Ihr ehemaliger Vereinskollege Leon Jost (inzwischen beim SC Oberstdorf) siegte bei den gleichaltrigen Jungs. Er war letzte Saison von Lindau nach Oberstdorf umgezogen.

Jakob Wieber (SC Oberstaufen) erkämpfte sich Platz 3 in der Altersklasse U16 und damit eine DSC-Nominierung. Lennart Jauch vom TSV Gestratz (U16) ist als Vierter ebenfalls dabei. David Ortlieb (SC Lindenberg) sicherte sich als Fünfter in der U14 ebenfalls ein DSC-Ticket.

Das Regionalteam zieht ein positives Fazit. Die Athleten konnten sich nicht nur die ersten Cup-Punkte sichern und die DSC-Tickets lösen, sondern auch sehen, wo sie nach der langen Pause stehen.

Für die sechs DSC-Qualifzierten geht es bereist am kommenden Wochenende auf Bundesebene weiter. Die U14 startet in Isny und die U16 in Tutzing (Oberbayern).