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Serie: Grenzgeschichten (2)

Sohn eines Westallgäuer Grenzpolizisten: „Ich hatte gespürt, dass die Situation kritisch wird“

Friedrich Zimmer ist auf dem Foto als Zweiter von links zu sehen. Im Hintergrund die alte Grenzstation in Neuhaus.

Friedrich Zimmer ist auf dem Foto als Zweiter von links zu sehen. Im Hintergrund die alte Grenzstation in Neuhaus.

Bild: Ingrid Grohe, Fotoalbum Familie Zimmer (Repros)

Friedrich Zimmer ist auf dem Foto als Zweiter von links zu sehen. Im Hintergrund die alte Grenzstation in Neuhaus.

Bild: Ingrid Grohe, Fotoalbum Familie Zimmer (Repros)

Friedrich Zimmer war als Leiter der Grenzstation Neuhaus teils gefürchtet. Sohn Gerd über Spitznamen, sein schwieriges Verhältnis zum Vater - und großen Ärger.
25.01.2021 | Stand: 09:25 Uhr

Gerd Zimmer hatte einen prominenten Vater: In weitem Umkreis kannten die Menschen den Dienststellenleiter der Grenzpolizei in Neuhaus (Scheffau). Einige fürchteten Friedrich Zimmer sogar. Man wusste, dass der Grenzpolizist seine Aufgabe mit höchster Disziplin und Konsequenz versah. Für Sohn Gerd war das oft unangenehm. „Wenn er mal wieder jemanden streng kontrolliert hatte, musste ich es jedes Mal ausbaden. Dann hieß es: Mei, dein Vater – gestern hat er mich wieder gefilzt.“ Noch heute hört Gerd Zimmer manchmal aus dem Mund eines alten Weilerers den Spitznamen seiner Jugend: „Schandi-Bue“, gemeint ist der Bub des Gendarmen.

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