Ausflugsziel

Tourismus: Scheidegg gestaltet Anlage rund um Wasserfälle um

Die Geistlichen Uwe Six und Dr. Joachim Gaida haben das neue Informationsgebäude bei den Scheidegger Wasserfällen ökumenisch gesegnet.

Die Geistlichen Uwe Six und Dr. Joachim Gaida haben das neue Informationsgebäude bei den Scheidegger Wasserfällen ökumenisch gesegnet.

Bild: Marina Boll

Die Geistlichen Uwe Six und Dr. Joachim Gaida haben das neue Informationsgebäude bei den Scheidegger Wasserfällen ökumenisch gesegnet.

Bild: Marina Boll

Die Scheidegger Wasserfälle gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen im Westallgäu. Was die Gemeinde für die Besucher plant und was sie schon umgesetzt hat.
09.10.2020 | Stand: 12:08 Uhr

Es ist ein großer Schritt bei der Umgestaltung der Anlage bei den Wasserfällen: Die Gemeinde hat beim neuen Eingangs- und Informationsgebäude Richtfest gefeiert. 500.000 Euro hat sie investiert.

Scheidegger Wasserfälle sind Teil der Kleinen Landesgartenschau 2021 in Lindau

Scheidegg beteiligt sich mit den Wasserfällen an der Kleinen Landesgartenschau in Lindau im nächsten Jahr. Dazu baut sie die Anlage um. Geplant sind unter anderem Schaugärten und ein Erlebniswanderweg mit sechs Stationen, an denen die Besucher viel Informationen über die Geologie der Region erfahren werden. Dabei setzt die Gemeinde auch auf moderne Elemente, beispielsweise Animationen, die sich Besucher entlang eines Erlebnisweges auf ihr Smartphone holen können. „Wir wollen sowohl Jungen etwas bieten, damit sie die Runde gern bis zum Ende laufen, aber auch Senioren, die einfach nur die Natur genießen wollen“, beschreibt Bürgermeister Uli Pfanner die Herausforderung.

Ein Teil des Gesamtprojektes ist das neue Informationsgebäude. Es ersetzt die Holzhütte, die bisher dafür gedient hat. Beim Bau hat die Gemeinde auf einheimische Materialien geachtet – Weißtanne und Nagelfluhgestein beispielsweise. Mit den Arbeiten betraut wurden Firmen aus der Region. „Es hat alles geklappt. Wir sind im Zeit- und Kostenrahmen geblieben“, sagt Pfanner.

Der Boden des neuen Gebäudes ist aus Weißtanne

Ansprechend gestaltet ist auch das Innere. Böden aus Weißtanne, hochwertige Toiletten, ein Informationssaal. Es fehlt nur noch die Küche. Auch da hat die Gemeinde auf die Kosten geachtet. So hat sie bis auf die Kühl- und Kochgeräte für die Küche gebrauchte, aber gut erhaltene Gegenstände gekauft.

Was noch fehlt ist das Kassensystem: Der Bauhof soll die Anlage um 7 Uhr öffnen und bei einem Rundgang kontrollieren. Ab da können Besucher ein Ticket am Automaten lösen und in die Anlage, auch wenn das Informationsgebäude noch nicht besetzt ist.