Wegen Corona

Volleyball: Verband bricht Saison ab

Für die Volleyballerinnen des SV Eglofs (links Julia Gumboldt, rechts Sandra Wirthensohn) ist die Saison vorzeitig beendet.

Für die Volleyballerinnen des SV Eglofs (links Julia Gumboldt, rechts Sandra Wirthensohn) ist die Saison vorzeitig beendet.

Bild: Florian Wolf (Archivfoto)

Für die Volleyballerinnen des SV Eglofs (links Julia Gumboldt, rechts Sandra Wirthensohn) ist die Saison vorzeitig beendet.

Bild: Florian Wolf (Archivfoto)

Für die Volleyballerinnen des SV Eglofs ist die Saison zu Ende. Der Landesverband hat beschlossen, die Saison abzubrechen. Was der SV Eglofs dazu sagt.
13.02.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Für die Volleyballerinnen des SV Eglofs ist die Saison vorzeitig zu Ende. Der Württembergische Landesverband hat beschlossen, die Saison 2020/21 wegen der Corona-Pandemie abzubrechen und den den Spielbetrieb für die aktiven Mannschaften bis inklusive Regionalliga ohne Wertung einzustellen.

Vorstand des SV Eglofs hat Verständnis

„Aus sportlicher Sicht sind wir natürlich enttäuscht, aber wir haben schon damit gerechnet. Es ist nicht realistisch, dass wir in absehbarer Zeit den Spielbetrieb wieder aufnehmen können. Die Entscheidung ist aus unserer Sicht nachvollziehbar und richtig“, sagt Sandra Wirthensohn. Die 30-Jährige ist Spielerin in der Bezirksliga-Mannschaft und Vorstand Sport beim SV Eglofs.

Die Damen I hatten „mit einem dünnen Kader einen unglücklichen Saisonstart“ (Wirthensohn) mit zwei Niederlagen. Nach diesen beiden Spielen kam bereits der Lockdown – und nun eben der Abbruch, durch den die Mannschaft in der Bezirksliga bleibt. „Motiviert blicken wir dem Neustart im Herbst entgegen“, sagt Wirthensohn.

So geht es beim SV Eglofs trotz Saisonabbruch weiter

Die Damen II hatten als Aufsteiger in der A-Klasse 2 Süd mit zwei Siegen aus drei Spielen einen guten Mittelfeldplatz belegt.

Damit die Mannschaften zumindest ein bisschen am Ball bleiben können, plant der Verband die Einführung einer Quattro-Beach-Liga, welche im Juni und Juli durchgeführt werden soll. Gespielt werden soll dabei im Modus „Vier gegen vier“ und nach den offiziellen Hallenregeln.

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Wegen Corona: SV Eglofs muss auf Zuschauer verzichten

Ob der SV Eglofs an dieser Runde teilnehmen wird, ist noch offen. „Bisher war Beachvolleyball im Wettkampfbereich nie ein Thema bei uns. Es steht auch kein Platz vor Ort zur Verfügung“, sagt Wirthensohn. Die Abteilung werde sich intern abstimmen, ob Interesse besteht – und ob gegebenenfalls der Platz eines anderen Sportvereins in der Gemeinde Argenbühl für feste Trainingseinheiten gebucht werden soll.

Aktuell rechnet der SV Eglofs nicht damit, „dass wir bald wieder in der Halle trainieren können. Solange der Lockdown anhält, gibt es hier keine Planungen von unserer Seite“, sagt Wirthensohn. Man müsse das Infektionsgeschehen und die für Argenbühl geltende württembergische Landesverordnung abwarten. „Grundsätzlich starten wir bisher immer Ende Mai mit der Saisonvorbereitung mit Fitness und ab Ende Juni auch am Ball in der Halle“, sagt die 30-Jährige.

Bereits ab nächster Woche wollen die Trainerinnen Carina Müller und Melanie Mader ein gemeinsames virtuelles Fitnessprogramm anbieten. „Alle Spielerinnen freuen sich bereits, wenigstens so wieder gemeinsam trainieren zu können“, sagt Wirthensohn.