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Ausstellung im Freien

Was hätten die Menschen aus Weiler von einst und jetzt einander zu sagen?

Ausstellung 100 Jahre Westallgäuer Heimatverein

Beide sind in Weiler geboren: der sechsjährige Mavelous Omoruyi und der Apotheker, Pharmakologe und Philologe Professor Dr. Dr. Karl Hummel (1902 bis 1987).

Bild: Sara Gretler

Beide sind in Weiler geboren: der sechsjährige Mavelous Omoruyi und der Apotheker, Pharmakologe und Philologe Professor Dr. Dr. Karl Hummel (1902 bis 1987).

Bild: Sara Gretler

Der Westallgäuer Heimatverein stiftet Begegnungen über ein Jahrhundert hinweg und lädt zum Gespräch ein. Welche Verbindungen er mit Fotografien herstellt.
16.08.2021 | Stand: 11:45 Uhr

Was sie sich wohl zu sagen hätten? Was würde der im Jahr 1985 verstorbene Oberstudienrat Rudolf Müller, der den Kirchenchor von Weiler leitete, seiner heutigen Nachfolgerin, der Bankkauffrau Stephanie Novy raten? Welche Erlebnisse würde der 31-jährige Feuerwehrkommandant Manuel Rädler dem Pelzhändler und Kürschner Heinrich Baldauf erzählen, der einst nicht nur Zweiter Bürgermeister war, sondern zwischen 1925 und 1930 ebenfalls Kommandant der Wehr? Interessante Themen hätten sicher auch Dominikus Kitzinger (1887 bis 1974) und der 39-jährige Benjamin Schwärzler auszutauschen – beide als Redakteure der Heimtzeitung beim Anzeigeblatt für das Westliche Allgäu, beziehungsweise beim Westallgäuer ständig auf Suche nach aktuellen Nachrichten und guten Geschichten. Spannende Begegnungen stellt sich der Westallgäuer Heimatverein in seiner Fotoausstellung „Die ganze Welt ist ein Dorf“ vor, die er aus Anlass seines 100-jährigen Bestehens auf die Beine gestellt hat.

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