Fußball im Westallgäu

Wegen Corona: Fußballverband verzichtet auf Geld von Vereinen

Fußball

Die Fußballvereine aus dem Westallgäu (rechts Ramona Hörmann vom FC Scheidegg) müssen weniger Geld an den Verband bezahlen.

Bild: Florian Wolf

Die Fußballvereine aus dem Westallgäu (rechts Ramona Hörmann vom FC Scheidegg) müssen weniger Geld an den Verband bezahlen.

Bild: Florian Wolf

Der WFV möchte seine Vereine in der Krise finanziell entlasten. Davon profitieren auch die Klubs im Westallgäu. Wie viel Geld sie dadurch sparen.
11.06.2021 | Stand: 07:23 Uhr

Das dürfte die Kassenwarte der Westallgäuer Fußballvereine freuen: Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat beschlossen, für die neue Saison 2021/22 keine Spielklassenbeiträge zu erheben und für die alte Saison 2020/21 auf Bußgelder wegen nicht ausreichender Schiedsrichtergestellung zu verzichten.

Insgesamt entlastet der WFV seine rund 1500 am Spielbetrieb beteiligten Vereine um rund 640.000 Euro. Damit trägt der Verband der schwierigen Situation Rechnung, in der sich die Klubs seit Oktober 2020 befinden.

Durch den Lockdown und die Einstellung des Spielbetriebs hatten sie kaum Einnahmen, während Fixkosten weiterliefen. Die beschlossenen Entlastungen sollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, die entstandenen Lücken in den Vereinskassen zu schließen.

WFV-Präsident: "Wir setzen ein Zeichen"

„Uns ist wohl bewusst, dass eine Entlastung von durchschnittlich rund 400 Euro pro Verein die entstandenen Einbußen nicht in vollem Umfang kompensieren kann. Wir setzen mit dieser Maßnahme aber ein meines Erachtens wichtiges sowie notwendiges Zeichen und leisten einen echten Beitrag, der sich auch wirtschaftlich bei unseren Mitgliedern niederschlägt“, sagt Präsident Matthias Schöck.

Bereits 2020/21 hatte der WFV auf den Spielklassenbeitrag für Jugendmannschaften verzichtet. Nun gilt das auch für den kompletten Aktivenbereich.

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