Aktuelle Corona-Zahlen

Weniger Corona-Fälle im Landkreis Lindau - Vorarlberg kündigt Kontrollen an

Einkaufstouren über die Grenze sind in Zeiten des Lockdowns nicht erlaubt.

Einkaufstouren über die Grenze sind in Zeiten des Lockdowns nicht erlaubt.

Bild: Matthias Becker, Symbolfoto

Einkaufstouren über die Grenze sind in Zeiten des Lockdowns nicht erlaubt.

Bild: Matthias Becker, Symbolfoto

Der Landkreis Lindau verzeichnet weniger Corona-Fälle. Das Landratsamt möchte nicht von einer Entspannung sprechen. Wie die Lage an den Schulen aussieht.
21.11.2020 | Stand: 07:39 Uhr

Das Coronageschehen im Landkreis folgt dem bundesweiten Trend: Die Zahl der gemeldeten positiven Tests sinkt langsam. Von einer Entspannung will das Landratsamt mit Blick auf 138 neue Fälle im Lauf der vergangenen sieben Tage aber nicht sprechen. „Dazu bewegen sich die Zahlen auf einem zu hohen Niveau“, so die Behörde in einer Mitteilung. Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuelle Corona-Entwicklung in der Region Allgäu und in der Welt

Das Landratsamt spricht nach wie vor von einem diffusen Infektionsgeschehen, es lässt sich also kein klarer Hotspot im Landkreis ausmachen. Betroffen sind alle Kommunen. Eine Prognose, ob sich die Lage weiter entspannt, macht das Landratsamt nicht. „Für eine verlässliche Einschätzung muss die Entwicklung der nächsten Tage abgewartet werden“, teilt die Behörde mit. Mit einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von 168 liegt der Landkreis mittlerweile unter dem bayerischen Durchschnitt.

An diesen Schulen befinden sich Betroffene in Quarantäne

Betroffen sind mehrere Schulen im Landkreis, darunter die Grundschule in Opfenbach. Dort sind eine Klasse und zwei Lehrkräfte in Quarantäne. „Wir können es gut auffangen“, sagt Geschäftsleiter Claus Schwerdle-Biggel. Insgesamt hat die Schule vier Klassen. Auch in Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten meldet das Landratsamt Fälle. Genauere Angaben macht die Behörde nicht. Klar ist: Sowohl in den Kindertagesstätten Heimenkirch und Stiefenhofen befindet sich ein Teil der Kinder in Quarantäne.

Vorarlberg kündigt Kontrollen an

Bestehen bleiben nach wie vor die Regeln für den Kleinen Grenzverkehr. Demnach dürfen auch Bürger aus Risikogebieten ohne Attest in den Landkreis einreisen, wenn sie maximal 24 Stunden bleiben. Vor allem in Lindau berichten Geschäfte über Zulauf von Kunden aus Vorarlberg. Einkaufstouren über die Grenze sind Vorarlbergern aber in Zeiten des Lockdows nicht erlaubt, stellt Sicherheitslandesrat Christian Gantner fest. Personen, die in die Schweiz, nach Liechtenstein oder Deutschland fahren, um dort etwa Elektrogeräte, Schmuck oder Spielzeug zu kaufen oder zum Friseur zu gehen, würden sich strafbar machen. An den Wochenenden werde es Schwerpunktkontrollen geben, kündigt Gantner an.

Weiter rege genutzt wird die Teststation an der Bösenreutiner Steig in Lindau. Dort haben sich seit Beginn des Betriebs am 28. August mittlerweile 12 .340 Personen testen lassen.

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