Westallgäu: Polizei greift mehrere Personen auf

Drei Kontrollen, eine Festnahme und Hausdurchsuchungen - Das ist die Bilanz eines Polizeieinsatzes im Westallgäu

Der Bahnhof Hergatz, sowie ein Zug in Richtung Immenstadt war am Wochenende ein Hotspot für die Arbeit der Lindauer Schleierfahndung.

Der Bahnhof Hergatz, sowie ein Zug in Richtung Immenstadt war am Wochenende ein Hotspot für die Arbeit der Lindauer Schleierfahndung.

Bild: Gempp (Archiv)

Der Bahnhof Hergatz, sowie ein Zug in Richtung Immenstadt war am Wochenende ein Hotspot für die Arbeit der Lindauer Schleierfahndung.

Bild: Gempp (Archiv)

Drei Verdächtige wurden am Bahnhof in Hergatz aufgegriffen. Ein weiterer befand sich im Zug nach Immenstadt. Am Samstag gab es viel zu tun für die Grenzpolizei.
11.10.2021 | Stand: 16:47 Uhr

Mehrere Personen, die in verschiedene Delikte verstrickt sind, vor allem in Zusammenhang mit Drogen, hat die Schleierfahndung Lindau vergangenes Wochenende aufgegriffen. Das teilte die Grenzpolizei Lindau am Montag mit.

Drei Fahndungsfälle in einer Stunde

Am Samstagnachmittag fielen den Fahndern zunächst zwei junge Männer in der Nähe des Bahnhofs in Hergatz auf. Es stellte sich heraus, dass diese mehrere Gramm Marihuana und Rauschgiftutensilienen dabei hatten. Sie durften anschließend ihre Reise nach Immenstadt fortsetzen. Am gleichen Ort kontrollierten die Beamten kurz darauf einen 26-Jährigen. Bei einem Abgleich kam heraus, dass der Mann bereits mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Augsburg gesucht wurde. Diese sogenannten Vollstreckungshaftbefehle hätte der Mann vor Ort durch Zahlung von rund 4.000 Euro abwenden können. Da der 26-Jährige die von der Staatsanwaltschaft festgesetzte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er in eine bayerische Justizvollzugsanstalt verbracht.

16-Jähriger löst Hausdurchsuchungen aus

Der nächste Aufgriff ließ auch diesmal keine halbe Stunde auf sich warten. Im Zug zwischen Hergatz und Immenstadt wurde ein 16-jähriger Jugendlicher mit einer geringen Menge an Amphetamin und verschiedensten rezeptpflichtigen Medikamenten angetroffen. Der Berufsschüler befand sich nach eigenen Angaben auf dem Weg nach München. Es bestand der Verdacht, dass er mit den Medikamenten handelte. Deshalb wurde noch in der Nacht auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten die elterliche Wohnung bei Lindau und die Wohnung des Jugendlichen in München durchsucht.

Die Männer bei denen Drogen aufgefunden wurden, erwartet ein Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz, bzw. Arzneimittelgesetz.

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