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„Grenzgeschichten“ (1)

Grenzen in der Pandemie: Corona nahm ihm, was vorher selbstverständlich war

Die deutsch-österreichische Grenze zwischen Niederstaufen und Hohenweiler zu passieren, ist für Wolfgang Sutter seit seiner Kindheit selbstverständlich. 2020 hat er wegen des Corona-Lockdowns die Brücke über den Rickenbach zum ersten Mal verrammelt erlebt.

Die deutsch-österreichische Grenze zwischen Niederstaufen und Hohenweiler zu passieren, ist für Wolfgang Sutter seit seiner Kindheit selbstverständlich. 2020 hat er wegen des Corona-Lockdowns die Brücke über den Rickenbach zum ersten Mal verrammelt erlebt.

Bild: Ingrid Grohe

Die deutsch-österreichische Grenze zwischen Niederstaufen und Hohenweiler zu passieren, ist für Wolfgang Sutter seit seiner Kindheit selbstverständlich. 2020 hat er wegen des Corona-Lockdowns die Brücke über den Rickenbach zum ersten Mal verrammelt erlebt.

Bild: Ingrid Grohe

Als Kind fuhr Wolfgang Sutter regelmäßig nach Vorarlberg – mit dem Fahrrad zu seinen Freunden. Wie er die Corona-Grenzschließung im Frühjahr 2020 erlebte.
17.01.2021 | Stand: 13:49 Uhr

Deutschland – Österreich? Den kleinen Wolfgang hat das nicht interessiert. Wenn er bei den Großeltern im Sägewerk Obermühle war – und das war er praktisch täglich – düste er mit dem Dreirad ständig hin und her über die Rickenbach-Brücke. Den Schlagbaum nahm er nicht wahr. Und die deutschen wie österreichischen Grenzbeamten, die gern rauchend auf der Brücke beieinander standen, haben den Buben machen lassen. „Für die war das kein Problem“, sagt Wolfgang Sutter. Der Niederstaufener Ortsheimatpfleger ist 1947 im Haus der Großeltern, wenige Meter von der deutsch-österreichischen Staatsgrenze, geboren. Sie zu passieren war und ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

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