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Auch der Vater sitzt auf der Anklagebank

21-Jähriger wollte Westallgäuer "Marihuana-Papst" werden: Nun sitzt er vor Gericht

Ein 21-Jähriger musste sich nun wegen seiner Drogengeschäfte vor dem Jugendschöffengericht in Kempten verantworten. Auch sein Vater saß auf der Anklagebank.

Ein 21-Jähriger musste sich nun wegen seiner Drogengeschäfte vor dem Jugendschöffengericht in Kempten verantworten. Auch sein Vater saß auf der Anklagebank.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolfoto)

Ein 21-Jähriger musste sich nun wegen seiner Drogengeschäfte vor dem Jugendschöffengericht in Kempten verantworten. Auch sein Vater saß auf der Anklagebank.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolfoto)

Ein junger Mann aus dem Westallgäu muss sich wegen Drogenhandels verantworten. Mit auf der Anklagebank sitzt sein Vater. Er hat seinen Sohn unterstützt.
04.02.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Der heute 21-Jährige träumte von einer Karriere als Berufskrimineller – er wollte nicht weniger als der „Marihuana-Papst im Westallgäu“ werden. Der Traum platzte schnell. Die Kripo nahm ihn fest, noch ehe er groß ins Geschäft eingestiegen war. Auf der Anklagebank vor dem Jugendschöffengericht in Kempten saß der junge Mann aus dem Westallgäu direkt neben seinem Vater: Der hatte dem Sohn die Geschäfte erst mit Geld ermöglicht und ihn auch noch mehrfach zu Drogenkäufen gefahren – aus „falsch verstandener Liebe“, wie er vor Gericht erklärte. Vater und Sohn kamen vergleichsweise glimpflich davon: Der 21-Jährige bekam eine Jugendstrafe von einem Jahr und acht Monaten, der Vater eine Freiheitsstrafe von elf Monaten. Beides wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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