Amtswechsel

Wieso Lindenberg eine neue Ortsheimatpflegerin benötigt hat

Franzsika Möschel ist neue Ortsheimatpflegerin in Lindenberg.

Franzsika Möschel ist neue Ortsheimatpflegerin in Lindenberg.

Bild: privat

Franzsika Möschel ist neue Ortsheimatpflegerin in Lindenberg.

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Franziska Möschel wird Lindenbergs Ortsheimatpflegerin. Was künftig ihre Aufgaben sind - und was sie für das Amt qualifiziert.
27.12.2020 | Stand: 07:11 Uhr

Lindenberg bekommt erstmals eine Ortsheimatpflegerin. Franziska Möschel, Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins (GMV), übernimmt das Amt zum 1. Januar. Der Stadtrat hat sie einstimmig bestellt. „Jeder weiß, wie sie mit ihrer Heimatstadt verwurzelt ist und wie sehr sie sich engagiert“, sagte Bürgermeister Eric Ballerstedt über Franziska Möschel.

Die allermeisten Kommunen in Bayern haben Ortsheimatpfleger

Die Wahl war nötig geworden, weil Stadtarchivar Günter Fichter zum Jahresende ausscheidet. Er hatte neben der Position des Stadtarchivars auch das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers inne. Die allermeisten Kommunen in Bayern haben Bürger, die dieses Amt ausüben. Das gilt auch für den Landkreis Lindau. Die Arbeitsschwerpunkte reichen vom Denkmalschutz über die Erforschung der Heimatgeschichte bis hin zur Volkskultur.

Für Franziska Möschel ist die Tätigkeit nicht neu. Als Vorsitzende des GMV hatte sie sich bisher schon im Kreisheimattag betätigt. Sie war dort „das Gesicht Lindenbergs“, wie es Hauptamtsleiter Roland Kappel im Stadtrat formulierte.

Bei den Stadträten stieß der Vorschlag der Verwaltung auf einhellige Zustimmung. „Wir freuen uns, wenn sie das Amt übernimmt“, sagte beispielsweise der CSU-Fraktionsvorsitzende Ludwig Gehring. Die Sprecher der Fraktionen verbanden die Bestellung der neuen Ortsheimatpflegerin mit einem Dank an Günter Fichter. „Er hat es viele Jahre gut gemacht“, sagte beispielsweise Thomas Kühnel.